Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Dortmund erhöht Kontrolldruck im Kampf gegen Corona

23.10.2020 - Die Stadt Dortmund will im Kampf gegen die Corona-Pandemie angesichts «exponentiell» steigender Infektionszahlen den Kontrolldruck erhöhen. «Das wird man auch im Stadtbild sehen», sagte Heike Tasillo vom Ordnungsamt am Freitag. Die Einsatzkräfte seien angewiesen, strenge Maßstäbe anzulegen. Auch in Gaststätten sollten die Überprüfungen ausgedehnt werden. Man mobilisiere zusätzliche Kräfte und werde auch von der Polizei unterstützt. Im privaten Bereich sollten die Bürger ihre Kontakte möglichst ebenfalls einschränken, appellierte Tasillo. Der Anstieg müsse unbedingt jetzt unmittelbar gestoppt werden.

  • Mitarbeiter des Ordnungsamtes kontrollieren einen Betrieb. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mitarbeiter des Ordnungsamtes kontrollieren einen Betrieb. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Aktuell würden zehn an Covid-19 erkrankte Patienten auf den Intensivstationen behandelt, sagte der Leiter des Gesundheitsamts, Frank Renken. Die Versorgung in der drittgrößten Stadt in NRW sei aktuell nicht gefährdet. Aber noch vor drei Wochen sei die Behandlung von Covid-19-Patienten in Dortmund auf Intensivstationen praktisch kein Thema gewesen. Sorge bereite vor allem der Anstieg bei älteren Menschen, die eine «erhöhte Krankheitslast» hätten. Eine angespannte Lage in den Krankenhäusern sei künftig nicht auszuschließen.

Dortmund werde nach eigener Berechnung am Freitag über den sehr kritischen Wert von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen springen. Der vom Robert Koch-Institut ausgewiesene Tageswert sei wegen eines technischen Fehlers zu niedrig - das gelte für Dortmund, aber auch andere Städte in NRW. Schon am Donnerstag hatte der Wert bei 97,4 gelegen.

Krisenstabsleiterin Daniela Schneckenburger zufolge werden weitere Einschränkungen geprüft. Die Bürger sollten möglichst selbst über ihre Kontakte Buch führen und so helfen, die Kontrolle zu behalten. Seit einigen Tagen sind in Dortmund auch 40 Soldaten im Einsatz, um alle zu kontaktieren, die mit einem Corona-Infizierten zu tun hatten. Man habe bei der Bundeswehr noch weitere Unterstützung beantragt.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren