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Drei Männer nach Serie von 64 Einbrüchen in U-Haft

18.01.2019 - Neuss/Erftstadt (dpa/lnw) - Beute im Wert von 150 000 Euro aus mindestens 64 Einbrüchen vor allem im Rheinland soll eine Einbrecherbande gemacht haben. Wie die Polizei in Neuss am Freitag berichtete, waren die drei Tatverdächtigen am Montagabend in Krefeld in einem Auto festgenommen worden. Dabei wurde Beute entdeckt, die erst wenige Stunden zuvor gestohlen worden war. Die laut Polizei geständigen Albaner im Alter von 32, 34 und 36 Jahren gaben an, das Diebesgut stets schnell zu Geld gemacht und dieses ins Ausland überwiesen zu haben. Die Drei sitzen inzwischen in Untersuchungshaft.

  • Diebesgut liegt bei einer Pressekonferenz im Polizeipräsidium in Neuss auf einem Tisch. Foto: Henning Kaiser © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Diebesgut liegt bei einer Pressekonferenz im Polizeipräsidium in Neuss auf einem Tisch. Foto: Henning Kaiser © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach Polizeiangaben waren die Männer seit Oktober in ländlichen Regionen und kleinen Wohngebieten auf Beutezug. Ermittelt wird, ob weitere Taten auf ihr Konto gehen. Für die Polizei geht es auch darum, die Eigentümer der Beute zu finden. Dazu gehören Schmuck, Laptops, Handtaschen und eine Briefmarkensammlung. Anfragen gebe es bereits, sagte eine Sprecherin. Die Tatorte lagen vor allem am Niederrhein, zudem im Ruhrgebiet, in Rheinland-Pfalz und in Niedersachsen.

Ebenfalls in Untersuchungshaft sitzt ein mutmaßlicher Einbrecher aus Erftstadt, wie die Polizei in Köln mitteilte. Im Umfeld des 40-Jährigen wurden bei einer Wohnungsdurchsuchung über 200 Blanko-Fahrzeugscheine und Fahrzeugbriefe sowie Klebe-Siegel entdeckt, die aus einem Einbruch 2017 in das Straßenverkehrsamt in Duisburg stammen. Der 40-Jährige und Komplizen sollen bei 20 Aufbrüchen von Geschäften und Geldautomaten mehrere Hunderttausend Euro erbeutet haben.

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