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Dreyer dringt auf Mobilfunk-Ausbau: «Echte Lücken»

22.01.2019 - Mainz (dpa/lrs) - Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) dringt auf den weiteren Ausbau des Mobilfunks in Rheinland-Pfalz. Für diesen Donnerstag (24. Januar) haben sie und Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) Netzbetreiber zu einem Runden Tisch nach Mainz geladen. Dann erwarte sie Informationen, wie die Betreiber ihrer Verpflichtung nachkommen wollten, sagte Dreyer am Dienstag in Mainz. Die Betreiber müssen bis Januar 2020 deutschlandweit 98 Prozent der Haushalte mit dem Mobilfunkstandard 4G (LTE) versorgen. In Rheinland-Pfalz seien erst 95 Prozent erreicht, monierte Dreyer. Das sei im Ländervergleich wenig und ein «großes Ärgernis». Sie betonte: «Es gibt echte Lücken».

  • Ein Mast mit verschiedenen Antennen von Mobilfunkanbietern. Foto: Jens Büttner/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Mast mit verschiedenen Antennen von Mobilfunkanbietern. Foto: Jens Büttner/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Es sei klar, dass Rheinland-Pfalz mit seiner Topographie weniger attraktiv für den Mobilfunk-Ausbau sei als etwa Ballungszentren, sagte Dreyer. Gleichwohl bestehe auch hier die Verpflichtung der Betreiber. «Ich gehe davon aus, dass sie die einhalten werden.»

Im Frühjahr sollen die Frequenzen für den deutlich schnelleren neuen Mobilfunkstandard 5G versteigert werden. Hier sehen die Vergaberegeln vor, dass 98 Prozent aller Haushalte bis Ende 2022 mit schnellem mobilen Internet versorgt sein sollen. Nach dem Willen von SPD-Fraktionschef Alexander Schweitzer soll beim 5G-Ausbau eine von fünf geplanten Modellregionen in Rheinland-Pfalz sein. Im 5G-Netz sind 100 mal so hohe Übertragungsraten wie bei 4G (LTE) möglich.

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