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Druck auf FC-Coach Gisdol nimmt zu: Heldt weicht Fragen aus

14.01.2021 - Im Krisenduell 1. FC Köln gegen Hertha BSC am Samstag stehen beide Trainer unter Druck. In Köln wich Sportchef Horst Heldt am Donnerstag Fragen nach der Zukunft von Coach Gisdol aus. Der gab sich gelassen. Unter Druck überraschte seine Team zuletzt.

  • Trainer Markus Gisdol blickt vor der Partie in die Runde. Foto: Marius Becker/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Trainer Markus Gisdol blickt vor der Partie in die Runde. Foto: Marius Becker/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Druck auf Trainer Markus Gisdol vom 1. FC Köln vor dem Krisenduell am Samstag gegen Hertha BSC nimmt zu. Sportchef Horst Heldt äußerte sich am Donnerstag ausweichend auf die Frage, ob Gisdol auch im Fall einer weiteren Niederlage Coach beim Tabellen-16. bleibe. «Beide Mannschaften haben am Wochenende enttäuscht, von daher ist da natürlich Brisanz drin, natürlich ist da Feuer drin», sagte Heldt konkret dazu und wich aus Fragen nach einem möglichen Endspiel für Gisdol aus: «Unter einem Endspiel verstehe ich, dass es danach nicht weitergeht, dass es das letzte Spiel der Saison ist. Aber es geht für uns ja weiter. Danach haben wir eine Englische Woche. Von daher kann ich absolut nicht bestätigen, dass es ein Endspiel ist.»

Bei den Berlinern steht Trainer Bruno Labbadia nach dem 0:1 bei Arminia Bielefeld ebenfalls in der Kritik. Die Unruhe beim FC ist nach dem 0:5 in Freiburg ungleich größer. «Ich denke, dass jeder weiß, was die Stunde geschlagen hat», sagte Heldt, der zusammen mit Gisdol in den vergangenen Tage intensive Gespräche mit den Spielern geführt habe. «Danach haben wir ein gutes Gefühl. Die Spieler möchten nicht, dass das nochmal passiert», sagte Heldt.

Gisdol geht gelassen mit seiner Situation um. «Warum soll ich mich damit auseinandersetzen müssen. Das würde mir nur Energie rauben», sagte der Trainer des seit vier Spielen sieglosen Drittletzten der Fußball-Bundesliga. «Ich habe die Verantwortung dafür, die nehme ich gerne auf mich», sagte Gisdol speziell zur Leistung seines Teams in Freiburg. «Das war sicherlich auch von mir nicht die beste Performance, wenn man 0:5 verliert.»

Mit Druck-Situationen kennt sich Gisdol freilich gut aus. Bei den Rheinländern stand er bereits einige Male in der Kritik. Bereits Ende November soll der 51-Jährige kurz vor einer Ablösung gestanden haben. Damals gewann der FC indes sensationell bei Borussia Dortmund und anschließend auch beim direkten Konkurrenten FSV Mainz 05.

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