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Duisburger Hafen befürchtet dickes Minus durch Corona-Krise

21.04.2020 - Der Duisburger Hafen befürchtet wegen der Corona-Krise Einbußen von mindestens zehn Prozent in diesem Jahr. Die Pandemie werde nachhaltige Auswirkungen für Umsatz und Ergebnis in 2020 und den Folgejahren haben, sagte der Vorstandsvorsitzende der Duisport-Gruppe, Erich Staake, am Dienstag bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das vergangene Jahr. Ob das Minus noch höher ausfallen könne, sei derzeit nicht absehbar.

  • Am Containerhafen in Duisburg Ruhrort werden Container verladen. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Am Containerhafen in Duisburg Ruhrort werden Container verladen. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auf Vorkrisenniveau sei allerdings wieder der Zugverkehr zwischen China und Duisburg. Zwischen Duisburg und einem Dutzend Zielen in China verkehrten wöchentlich bis zu 40 Züge. Weitere Verbindungen seien geplant. Inzwischen erreichten Duisburg per Zug auch erste Lieferungen von Schutzkleidung und Atemmasken aus China.

Im vergangenen Jahr war der Gesamtgüterumschlag im nach eigenen Angaben größten Binnenhafen der Welt um 4,2 Millionen Tonnen auf rund 61,1 Millionen Tonnen gesunken. Hauptursachen dafür seien die sich abschwächende Industrienachfrage und der Rückgang der Kohleverstromung gewesen. Insgesamt habe der Kohle- und Stahlbereich 20 Prozent unter Vorjahresniveau gelegen. Das habe zu einem deutlichen Rückgang der Schüttladungen geführt. Der Containerumschlag sei dagegen mit rund 4,0 Millionen Standardcontainer-Einheiten (TEU) auf dem Niveau von 2018 (4,1 Millionen TEU) geblieben. Mit einem Anteil von rund 60 Prozent ist der Containerumschlag das wichtigste Geschäftsfeld des Hafens.

Im Jahr 2019 waren den Angaben zufolge insgesamt rund 47 000 Beschäftigte direkt oder indirekt in den verschiedenen Transport- und Logistikunternehmen des Hafens tätig.

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