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Ehemann erstochen: Neun Jahre Haft

05.04.2019 - Ein Türkin ersticht ihren Ehemann. Es ist das tragische Ende einer von Anfang an unglücklichen Ehe. Am Freitag ist sie verurteilt worden.

  • Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: D.- W. Ebener/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: D.- W. Ebener/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Essen (dpa/lnw) - Nach einer tödlichen Messerattacke auf ihren Ehmann ist eine Türkin aus Essen am Freitag zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Die Angeklagte hatte ihren Mann im September 2018 in der gemeinsamen Wohnung angegriffen. Die Klinge des Messers drang 20 Zentimeter tief in die Brust ihres Mannes ein. Richterin Jutta Wendrich-Rosch sprach im Urteil des Essener Schwurgerichts von einem «mit großer Wucht ausgeführten Stich». Hintergrund soll eine von Anfang an unglückliche Ehe gewesen sein. Die 35-jährige Angeklagte hatte im Prozess erklärt, dass sie mit 15 gegen ihren Willen verheiratet wurde. Das Urteil lautet auf Totschlag.

Im Prozess hatte die Mutter von drei Kindern erklärt, dass sie ihren Mann vor der Tat aufgefordert habe, die Wohnung zu verlassen. Sie hatte vermutet, dass der 43-Jährige sie betrüge. Als er nicht gegangen sei, hat sie ihm nach eigenen Angaben gedroht: «Wenn du nicht gehst, wird mein Blut oder dein Blut fließen.»

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