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Eintracht erkämpft verdienten Punkt gegen Dortmund

22.09.2019 - Eintracht Frankfurt hat sich für einen großen Kampf mit einem Achtungserfolg gegen Borussia Dortmund belohnt. Trainer Hütter lobt die Mentalität seiner Mannschaft.

  • Frankfurts Gelson Fernandes (l) und Dortmunds Thorgan Hazard versuchen an den Ball zu kommen. Foto: Uwe Anspach © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Frankfurts Gelson Fernandes (l) und Dortmunds Thorgan Hazard versuchen an den Ball zu kommen. Foto: Uwe Anspach © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Das Unentschieden gegen Borussia Dortmund fühlte sich für Eintracht Frankfurt wie ein Sieg an. Noch Minuten nach dem Abpfiff des rasanten Duells mit dem Vize-Meister feierten die Spieler gemeinsam mit den Fans das späte 2:2 (1:1). «Kompliment an meine Mannschaft, wie sie hier in der zweiten Halbzeit aufgetreten ist», lobte Eintracht-Trainer Adi Hütter die Mentalität seiner Profis.

Vor 51 500 Zuschauern, darunter auch Bundestrainer Joachim Löw, trafen Neuzugang André Silva (44. Minute) und Thomas Delaney (88.) mit einem Eigentor am Sonntag für die Hessen. Axel Witsel (11.) und Jadon Sancho (66.) hatten die Gäste zweimal in Führung gebracht. «Es ist nicht das bestmögliche Ergebnis, aber es ist ein gutes Ergebnis. Wir wussten, dass wir auf einen starken Gegner treffen», sagte Milan-Leihgabe Silva und frohlockte nach seinem ersten Bundesligator: «Ich spüre das Vertrauen in der Mannschaft und des Trainers, darum fühle ich mich hier sehr gut aufgehoben.»

Die Eintracht bleibt mit sieben Punkten nach dem 5. Spieltag Tabellen-Neunter, Dortmund ist mit zehn Zählern Dritter hinter Spitzenreiter RB Leipzig (13) und Rekordmeister Bayern München (11). «Wir haben uns dumm angestellt», schimpfte BVB-Kapitän Marco Reus. «Wir haben zweimal geführt und müssen das einfach mal zu Ende spielen.»

Beide Trainer reagierten unterschiedlich auf den internationalen Auftakt mit absoluten Spitzenspielen unter der Woche. Während Lucien Favre seiner beim 0:0 gegen den FC Barcelona stark aufspielenden Startelf erneut vertraute, nahm Eintracht-Coach Hütter nach dem 0:3 gegen den FC Arsenal gleich vier Wechsel vor. Unter anderem Kapitän David Abraham, Stoßstürmer Bas Dost und Flügelspieler Danny da Costa erhielten eine Pause.

Wie schon gegen die Gunners begann die Eintracht mutig und kombinierte über links mit Filip Kostic und Neuzugang Silva. Nennenswerte Gelegenheiten blieben aber zunächst aus. Das machten die Gäste aus Dortmund besser: Mit Achraf Hakimi und Sancho stürmte der Vize-Meister wuchtig und dynamisch über die rechte Seite. So entstand auch das Führungstor: Nach einer Hereingabe von Hakimi konnte Eintracht-Keeper Kevin Trapp zunächst einen Sancho-Schuss parieren, den zweiten Anlauf verwandelte Witsel dann cool nach Zuspiel von Thorgan Hazard.

Nachdem der BVB in seinen ersten drei Saisonspielen jeweils mit 0:1 in Rückstand geriet, schien Favre für derartige Defensivschwächen und Unkonzentriertheiten in der Länderspielpause ein Rezept gefunden zu haben. Angeführt von Abwehrchef Mats Hummels ließen die Dortmunder lange wenig zu - dies war schon gegen Barcelonas Starensemble um Luis Suarez, Antoine Griezmann und Lionel Messi hervorragend gelungen. Der Ausgleich von Silva nach Zuspiel von Djibril Sow auf rechts fiel dann quasi aus dem Nichts - und kam der vorher blassen Eintracht kurz vor der Pause gerade recht.

Nach dem Wechsel ging es dann umso rasanter weiter: Der frühere Dortmunder Erik Durm scheiterte mit einer Direktabnahme (47.), im direkten Gegenzug verhinderte Trapp mit starker Fußabwehr die erneute BVB-Führung durch Sancho. Sow (51.) und Alcácer (53.) scheiterten mit ihren Abschlüssen aus der Distanz dann etwas deutlicher.

Die Entscheidung brachte dann ein Standard: Nach einem Freistoß landete der Nachschuss von Witsel beim sehr präsenten Sancho, der nur noch einschieben musste. Frankfurt mühte sich danach, doch der Ausgleich wollte zunächst nicht gelingen. Vielmehr hatte Marco Reus (75.) den dritten BVB-Treffer auf dem Fuß, scheiterte aber an Trapp. Kurz vor Schluss belohnte sich die Eintracht dann doch noch. «Die Mannschaft hat immer daran geglaubt», lobte Hütter.

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