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Elektro-Tretroller fahren durch Herne

05.06.2019 - Im Ausland gehörten E-Scooter in vielen Großstädten längst zum Straßenbild. Scooter-Verleiher wünschen sich das auch für Deutschland. In Herne schickt ein Berliner Anbieter an diesem Mittwoch die ersten 50 Elektro-Tretroller in den Verkehr.

  • Ein E-Scooter von Circ steht fahrbereit auf einer Straße. Foto: Roland Weihrauch © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein E-Scooter von Circ steht fahrbereit auf einer Straße. Foto: Roland Weihrauch © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Herne (dpa/lnw) - Ganz offiziell können Bürger in Herne von diesem Mittwoch an Elektro-Tretroller ausleihen und damit durch die Stadt fahren. Verliehen werden die Fahrzeuge von der Berliner Firma Circ. Zunächst stehen 50 Fahrzeuge zur Verfügung. Für alle Scooter hat die Stadt Sondergenehmigungen erteilt. Damit können sie noch vor dem 15. Juni gefahren werden. An diesem Tag soll eine bundesweit gültige Verordnung in Kraft treten, die den Betrieb der Scooter im Straßenverkehr regelt.

Die Nutzer müssen 18 Jahre alt sein und eine Kreditkarte besitzen. Ausgeliehen und abgerechnet wird über eine App. Die Entsperrung kostet einen Euro, jede Minute anschließend 15 Cent. Die Roller können nach der Benutzung einfach stehen gelassen werden, dürfen aber niemanden behindern.

Die Stadt Herne hofft, dass die E-Scooter Autofahrer dazu bringen, ihren Wagen stehen zu lassen, um mit Bus, Bahn und Scooter an ihr Ziel zu kommen. Es gehe darum, Lärm und Abgase zu reduzieren und zur Verkehrswende beizutragen, erklärte Hernes Oberbürgermeister Frank Dudda (SPD). Im Blick habe man vor allem die sogenannte erste und letzte Meile, sagte eine Stadtsprecherin.

Die Firma Circ plant ein schnelles Wachstum. Allein für Nordrhein-Westfalen werden «City Manager» für elf Städte gesucht, darunter Köln, Düsseldorf, Essen und Münster. Auch andere Anbieter stehen in den Startlöchern und haben bereits Kontakte mit Kommunen aufgenommen, etwa in Köln, Düsseldorf, Duisburg, Essen und Dortmund.

«Die Roller können eine gute Ergänzung des bisherigen Mobilitätsmixes sein. Für kurze Strecken sind sie eine echte Alternative», sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU).

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