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Evonik reduziert Beteiligung an Borussia Dortmund

24.02.2020 - Dortmund/Essen (dpa) - Der Spezialchemiekonzern Evonik hat einen Teil seiner Beteiligung an der Aktiengesellschaft von Borussia Dortmund verkauft. Er ist nun noch mit etwas weniger als 10 Prozent an den Borussen beteiligt nach bisher fast 15 Prozent, wie aus einer Stimmrechtsmitteilung von Montag hervorgeht. Der Verkauf geht einher mit der Reduzierung des Sponsorings für den Fußball-Bundesligisten. Die Aktien gingen laut einem Evonik-Sprecher für insgesamt rund 35 Millionen Euro über den Tisch. Das seien in etwa 15 Millionen Euro mehr als die Papiere beim Kauf 2014 gekostet hätten.

  • Fahnen mit dem Firmenlogo des Chemiekonzerns Evonik wehen vor einem Bürogebäude. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Fahnen mit dem Firmenlogo des Chemiekonzerns Evonik wehen vor einem Bürogebäude. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Im Jahr 2014 war der Essener BVB-Hauptsponsor im Zuge einer Vertragsverlängerung bei den Borussen in größeren Umfang eingestiegen. In der vergangenen Woche kündigte Dortmund nun an, bald über zwei Trikotsponsoren zu verfügen. So wird neben dem MDax-Konzern Evonik das Telekommunikationsunternehmen 1&1 ab der Saison 2020/21 auf der Brust der BVB-Profis auftauchen. Die Dortmund-Spieler werden künftig lediglich in internationalen Pokalwettbewerben, Freundschaftsspielen im Ausland und im DFB-Pokal mit dem Evonik-Schriftzug auf der Brust auflaufen. In der Bundesliga wird es 1&1 sein.

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