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Evonik will weiter umbauen: 10 von 100 Metern geschafft

05.03.2019 - Essen (dpa) - Der Spezialchemiekonzern Evonik will die Einnahmen aus dem Verkauf seines Methacrylat-Geschäfts für den weiteren Konzernumbau einsetzen. «Wir haben noch viel vor», sagte Vorstandschef Christian Kullmann am Dienstag bei der Vorstellung der Unternehmensbilanz für das vergangenen Jahr. Wenn der Umbau als 100-Meter-Sprint beschrieben werde, stehe Evonik «jetzt bei Meter 10».

  • Christian Kullmann, Vorstandsvorsitzender der Evonik AG, macht zum Beginn der Bilanzpressekonferenz das Victory-Zeichen. Foto: Roland Weihrauch © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Christian Kullmann, Vorstandsvorsitzender der Evonik AG, macht zum Beginn der Bilanzpressekonferenz das Victory-Zeichen. Foto: Roland Weihrauch © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Um die Anfälligkeit für konjunkturelle Schwankungen zu verringern, richtet Kullmann Evonik stärker auf die profitablere Spezialchemie aus. Ein weiterer Schritt in diesem Prozess ist der am Montagabend bekannt gegebene Verkauf des Methacrylat-Geschäfts für netto rund 2,5 Milliarden Euro an den Finanzinvestor Advent International.

Evonik beschäftigt in diesem Geschäftsfeld weltweit rund 3900 Mitarbeiter. In Deutschland gibt es Produktionsstandorte unter anderem in Worms, Darmstadt und Wesseling bei Köln. Methacrylat ist unter anderem ein Vorprodukt für Plexiglas.

Im vergangenen Jahr verdiente Evonik bei einem Umsatz von 15 Milliarden Euro unter dem Strich 932 Millionen Euro nach 713 Millionen Euro im Jahr zuvor. Für 2019 erwartet der Konzern wegen der andauernden politischen Unsicherheiten Umsatz und Ergebnis auf dem Niveau von 2018 oder leicht darunter.

Mehrheitseigentümer des Chemiekonzerns ist die RAG-Stiftung, die aus den Dividenden die Ewigkeitskosten des im vergangenen Jahr eingestellten Steinkohlebergbaus finanziert.

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