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Fast 3000 Datenträger bei Razzia gegen Kinderpornografie

27.01.2021 - Die Razzia begann, als es noch dunkel war. Hinterher freuten sich die Ermittler, dass die Überraschungstaktik aufgegangen war: Handys wurden in entsperrtem Zustand gesichert. In NRW war die Polizei an 21 Adressen im Einsatz gegen Kinderpornografie.

  • Polizisten gehen während einer Razzia gegen Kinderpornographie an einem Wohnhaus vorbei. Foto: Alex Talash/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Polizisten gehen während einer Razzia gegen Kinderpornographie an einem Wohnhaus vorbei. Foto: Alex Talash/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei der bundesweiten Razzia gegen Kinderpornografie hat die Polizei 2900 Datenträger mit einem Speichervolumen von 40 Terabyte sichergestellt. Darunter seien auch mehr als 170 Mobiltelefone, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Köln mit. Die Polizei hatte am Dienstag mit mehr als tausend Beamten 75 Objekte in zehn Bundesländern durchsucht.

Die Aktion richtete sich gegen 66 Tatverdächtige, die kinderpornografische Inhalte gekauft, besessen und verbreitet haben sollen. Der Einsatz ergab sich aus den seit 15 Monaten dauernden Ermittlungen rund um den Kindesmissbrauchskomplex Bergisch Gladbach. Festgenommen wurde niemand.

Die mit Abstand meisten Durchsuchungen gab es in Nordrhein-Westfalen. Hier kam die Polizei zu insgesamt 21 Adressen in Aachen, Bochum, Borgentreich, Dinslaken, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Elsdorf, Gütersloh, Hagen, Herdecke, Kamen, Köln, Oberhausen, Rheine, Schleiden, Unna, Viersen und Warstein. Der Einsatz hatte laut der Kölner Polizei schon in den frühen Morgenstunden begonnen, auch um die Beschuldigten zu überraschen. Dank der taktischen Vorgaben seien 37 Handys in entsperrtem Zustand sichergestellt worden, erklärte die Polizei.

«Einige der Beschuldigten lassen sich zu den Tatvorwürfen ein», teilten die Ermittler im Anschluss mit. An 24 Wohnungen waren auch Spezialeinheiten sowie Spezialisten nordrhein-westfälischer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten im Einsatz. Acht Diensthunde spürten versteckte Datenspeicher auf. Sichergestellt wurden außer Mobiltelefonen unter anderem Laptops, Tablets, Speicherkarten, USB-Sticks, VHS-Kassetten, Disketten, CDs und DVDs.

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