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Gea rechnet 2020 mit leichtem Ergebnisrückgang

17.03.2020 - Der Maschinenbauer Gea rechnet aufgrund des neuartigen Coronavirus mit einer Ergebnisbelastung für das laufende Jahr. Das Unternehmen erwarte 2020 eine leicht rückläufige Umsatzentwicklung, sagte Unternehmenschef Stefan Klebert am Dienstag bei Vorlage der Geschäftszahlen für das Jahr 2019. Deshalb gehe er trotz eingeleiteter Maßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt von einem leichten Ergebnisrückgang aus.

  • Euro-Banknoten. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Euro-Banknoten. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (Ebitda) und vor Restrukturierungsaufwand peile Gea im laufenden Jahr 430 bis 480 Millionen Euro an. 2019 betrug das bereinigte Ebitda 479 Millionen Euro. Die mittelfristigen Finanzziele 2022 werde das Unternehmen trotz der derzeit aufgrund des Coronavirus bestehenden großen und weltweiten Herausforderungen erreichen, sagte Klebert.

2019 ist Gea wegen millionenschwerer Abschreibungen auf seine italienische Tochter Pavan in die Verlustzone gerutscht. Der Fehlbetrag betrug 171 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor hatte Gea unter dem Strich noch einen auf die Aktionäre entfallenden Gewinn von 113 Millionen Euro ausgewiesen. Der Umsatz legte rund ein Prozent auf 4,88 Milliarden Euro zu. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebitda) ging um elf Prozent auf 479 Millionen Euro zurück. Der Anlagenbauer leidet schon seit Längerem unter einer schwachen Entwicklung im Milchgeschäft und hat seinen Sparkurs Ende September verschärft.

Trotz des Verlusts 2019 will Gea die Dividende stabil halten. Angesichts des soliden operativen Ergebnisses und des starken Barmittelzuflusses plane das Unternehmen, 85 Cent je Aktie an die Aktionäre zu zahlen, wie der MDax-Konzern am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Das ist genauso viel wie im Vorjahr. Gea hatte bereits Ende Januar vorläufige Geschäftszahlen für 2019 vorgelegt.

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