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Geduld im Berufsverkehr gefragt: Sturmschäden überschaubar

11.02.2020 - Die Auswirkungen von Sturmtief «Sabine» halten sich am Dienstagmorgen in Nordrhein-Westfalen in Grenzen. Auf den Straßen und Gleisen läuft dennoch nicht alles reibungslos.

  • Autos stehen in der Innenstadt neben einer Baustelle im Stau. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Autos stehen in der Innenstadt neben einer Baustelle im Stau. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Oberhausen/Köln (dpa/lnw) - Größere Sturmschäden sind in der Nacht zu Dienstag in Nordrhein-Westfalen weitestgehend ausgeblieben - im Verkehr machte sich der stürmische Wochenstart jedoch auch am Dienstag teils noch bemerkbar. Die meisten Polizeistationen in Nordrhein-Westfalen berichteten am Dienstagmorgen von kleineren Einsätzen wegen umgestürzter Bäume. Auf der Autobahn 2 in der Nähe von Herford habe es in der Nacht drei kleinere Unfälle gegeben, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Auf der Strecke habe plötzlich Hagel eingesetzt und die Fahrbahn sei kurzzeitig gefroren. Verletzt wurde niemand.

Pendler mussten vielerorts Geduld mitbringen. Insgesamt staute sich der Verkehr um etwa 9.00 Uhr laut WDR-Staumelder auf rund 160 Kilometern. Bei einem Unfall auf der Autobahn 2 bei Oberhausen wurden nach Angaben der Polizei drei Menschen verletzt. Auch auf der Autobahn 3 bei Köln sorgte ein Unfall für Stau und stockenden Verkehr.

Dort kollidierten am Kreuz Köln-Ost zwei Autos miteinander. Laut Polizei flogen Splitterteile der Autos über vier Fahrstreifen. Verletzt wurde niemand. Autofahrer mussten mehr als eine halbe Stunde extra einplanen.

Der Unfall mit drei Verletzten ereignete sich auf der A2 in Fahrtrichtung Duisburg am Kreuz Oberhausen, wo die A2 in die A3 übergeht. Daran waren drei Fahrzeuge beteiligt. «Zurzeit ist nur einer von drei Fahrstreifen frei», sagte eine Sprecherin der Polizei am Dienstagmorgen. «Das kann zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen.»

Auch rund um Düsseldorf und Duisburg kam es zu längeren Staus. Auf der Autobahn 57 bei Nimwegen Richtung Köln mussten Pendler mehr als zwanzig Minuten mehr einplanen, der Verkehr staute sich auf acht Kilometern. Auf der Autobahn 46 Richtung Düsseldorf stockte der Verkehr laut WDR-Staumelder sogar auf zehn Kilometern.

Auch Bahnpendler mussten am Dienstagmorgen Geduld mitbringen. Wegen einer Störung am Stellwerk Düren kam es zu Verspätungen und Ausfällen zwischen Aachen und Köln. Wie lange die Störung noch andauert, war am Dienstagmorgen noch unklar. Der Sturm hatte keine größeren Schäden auf den Gleisen hinterlassen. Laut DB waren ab vier Uhr alle Strecken in Nordrhein-Westfalen uneingeschränkt befahrbar.

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