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Hitze und tropische Nächte in NRW: Ansturm auf die Freibäder

23.06.2019 - Bei Hitze hilft Abkühlung in einem Freibad oder Badesee. Viele Menschen stürzten sich am Sonntag in die erfrischenden Fluten. Die neue Woche bleibt heiß. Die Spitze kommt am Dienstag.

  • Die Sonne scheint hinter dem Rheinturm in Düsseldorf. Foto: Marcel Kusch © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Sonne scheint hinter dem Rheinturm in Düsseldorf. Foto: Marcel Kusch © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Essen (dpa/lnw) - Pure Sonne und Temperaturen von deutlich über 30 Grad bringen den Menschen in NRW für eine längere Phase brütende Hitze. Getränkehändler wappneten sich bereits für einen Kundenansturm. Am Sonntag suchten bereits viele Menschen Abkühlung in Freibädern und an Badeseen. Für Dienstag erwartet der Deutsche Wetterdienst den heißesten Tag der Woche mit bis zu 38 Grad.

Diese Verhältnisse könnten demnach den Hitzerekord brechen, den der Juni des Jahres 1947 bislang hält. Damals wurden in Köln-Stammheim und bei Bonn 37,9 Grad gemessen. Und heiß geht es anschließend weiter, auch wenn ab Mittwoch ein leichter Nordwind aufkommt. «Dadurch haben wir dann «nur noch» 32 Grad», sagte DWD-Expertin Ines Wiegand.

Am Sonntag suchten viele im Land Erfrischung in Strandbädern. Der Kruppsee in Duisburg-Rheinhausen meldete Hunderte Badegäste, die sich in die 22 Grad kühlen Fluten stürzten oder am Sandstrand aalten. Alternativ gibt es auch ein Schwimmbecken.

Auch im Naturfreibad «Goch Ness», einem ehemaligen Baggerloch im niederrheinischen Goch, tummelten sich einer Sprecherin zufolge viele Schwimmer und Badende. Dort betrug die Wassertemperatur 20 Grad. Schatten spendeten Schirme und Bäume.

Tropisch werden in der kommenden Woche wohl auch die Nächte: Ab der Nacht von Montag auf Dienstag erreichen die Werte mehr als 20 Grad. In aufgeheizten Innenstädten können es sogar bis 24 Grad werden - zum Schlafen weniger angenehm.

Entlang des Rheins sorgt die Strahlungsintensität der Sonne noch konsequenter für hochsommerliches Wetter als in Westfalen. «Je näher die Geländestruktur am Meeresspiegel liegt, desto wärmer kann es dort werden. Zudem hat Wind aus Süden an der Nordseite der Eifel oft einen Föhn-Effekt», erläuterte die Meteorologin.

In den kommenden Tagen weht der Wind nur schwach. Regen fällt ganz aus, es bleibt trocken. «Auch wenn heiße Luftmassen labil sind: Wir erwarten keine Gewitter bis zum nächsten Wochenende», so die DWD-Prognose.

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