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Innenministerium bearbeitet Social-Media-Erlass für Polizei

29.08.2019 - Die Polizei in NRW verändert ihre Öffentlichkeitsarbeit - auch in den Sozialen Medien. Ein entsprechender Erlass wird gerade überarbeitet. Die Behörden sollen Facebook & Co. noch intensiver nutzen als bisher.

  • Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Düsseldorf (dpa/lnw) - Neben dem Erlass für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Polizei überarbeitet das NRW-Innenministerium zurzeit auch den sogenannten Social-Media-Erlass für die Polizeibehörden des Landes. Das sagte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

«Die Polizei muss mit ihren Informationen dahin, wo die Menschen sind. Deswegen führt an Social Media in der Öffentlichkeitsarbeit der Polizei kein Weg vorbei», sagte der Sprecher. Im bisher gültigen Erlass heißt es dagegen noch zurückhaltender, dass die Polizeibehörden Soziale Medien als «Ergänzung» nutzen können.

Durch die Überarbeitung sollten die Polizeibehörden Social Media noch stärker nutzen, so der Sprecher: «Ziel ist, noch mehr Transparenz zu schaffen und noch schneller Informationen an die Follower zu bringen.» Aktuell haben laut offiziellen Angaben alle Polizeibehörden in NRW jeweils einen Facebook- und Twitter-Account. Einzelne Dienststellen sind inzwischen auch bei Instagram aktiv.

Anfang der Woche war bekannt geworden, dass das Innenministerium zurzeit auch den allgemeinen Erlass für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Polizei überarbeitet. Unter anderem sollen demnach die Nationalitäten aller Verdächtigen benannt werden.

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