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Inter im Europa-League-Viertelfinale: Vermutlich gegen Bayer

05.08.2020 - Bayer Leverkusen kann sich im Fall des Einzugs ins Europa-League-Viertelfinale auf ein Duell mit dem italienischen Spitzenclub Inter Mailand freuen. Die Italiener setzten sich am Mittwochabend im Achtelfinal-K.o.-Spiel in der Gelsenkirchener Veltins-Arena gegen den spanischen Club FC Getafe mit 2:0 (1:0) durch. Inter ging durch den belgischen Fußball-Nationalstürmer Romelu Lukaku in der 33. Spielminute in Führung. Der eingewechselte Christian Eriksen (83.) sorgte für die Entscheidung. Zuvor hatte Jorge Molina in der 76. Minute mit einen verschossenen Handelfmeter den möglichen Ausgleichstreffer für den Madrider Vorstadtclub verpasst.

  • Inters Christian Eriksen erzielt das Tor zum 2:0. Foto: Bernd Thissen/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Inters Christian Eriksen erzielt das Tor zum 2:0. Foto: Bernd Thissen/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bayer Leverkusen muss sich an diesem Donnerstag im Achtelfinal-Rückspiel gegen Glasgow Rangers erst noch für die Endrunde der besten Acht in Nordrhein-Westfalen qualifizieren. Nach dem 3:1-Hinspielerfolg in Glasgow vor dem coronabedingten Saison-Abbruch Mitte März hat der Fußball-Bundesligist jedoch eine glänzende Ausgangsposition.

Inter-Trainer Antonio Conte, dessen Elf die gerade abgelaufene italienische Meisterschaft als Zweiter beendet hatte, bot dieselbe Startformation auf wie am letzten Spieltag gegen Atalanta Bergamo. Im Sturm setzt Conte neben Lukaku auf den Argentinier Lautaro Martinez.

Der Gegner aus Spanien präsentierte sich zweikampfstark, setzte Inter unter Druck, konnte seine Chancen zur Führung aber nicht nutzen. Mit zunehmender Spieldauer wurde der dreimalige UEFA-Cup-Sieger aus Italien immer stärker. Martinez scheiterte zweimal am gut reagierenden Getafe-Keeper David Soria (26./28.). Nur fünf Minuten später war Soria machtlos: Inter-Verteidiger Alessandro Bastoni schickte Lukako mit einem langen Ball auf die Reise. Der Belgier setzte sich im Laufduell mit Xabier Etxeita durch und erzielte sein 30. Pflichtspieltor der Saison für Mailand aus spitzem Winkel.

Nach dem Wechsel mühte sich das Team von José Bordalás um den Ausgleich, konnte sich gegen die routinierten und individuell stärkeren Mailänder aber nicht entscheidend durchsetzen. Auch die größte Chance durch den Strafstoß blieb ungenutzt. So zogen die Nerazzurri, die bei drei früheren internationalen Auftritten auf Schalke nie gewannen, am Ende verdient ins Viertelfinale ein, das am kommenden Montag in Düsseldorf ausgetragen wird.

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