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Kandidatur für Parteivorsitz: Kritik aus SPD an Kutschaty

01.10.2020 - SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty ist wegen seiner überraschenden Ankündigung, für den SPD-Parteivorsitz zu kandidieren, in der eigenen Partei kritisiert worden. «Ich bin mehr als überrascht über das Vorgehen von Thomas Kutschaty», sagte Marc Herter, frisch gewählter SPD-Oberbürgermeister der Stadt Hamm und Vorsitzender der SPD-Region Westliches Westfalen dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Freitag). Er sei am vergangenen Sonntag extra zu einem Treffen von SPD-Spitzen nach Essen gefahren, weil dort eine gemeinsame Lösung für die künftige personelle Aufstellung der NRW-SPD gesucht werden sollte. «Jetzt ist die Situation maximal verfahren», sagte Herter. «Die SPD kann nur Wahlen gewinnen, wenn sie geeint auftritt.»

  • Thomas Kutschaty, SPD-Landtagsfraktionsvorsitzender in Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini/dpa/Aktuell © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Thomas Kutschaty, SPD-Landtagsfraktionsvorsitzender in Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini/dpa/Aktuell © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auch der Vorsitzende der SPD-Region Mittelrhein, Jochen Ott, kritisierte das Vorpreschen Kutschatys. «Ich hätte mir ein anderes Vorgehen gewünscht», sagte Ott der Zeitung.

Kutschaty hatte am Donnerstagvormittag angekündigt, am 14. November beim Landesparteitag in Münster für den SPD-Landesvorsitz zu kandidieren. Auch der amtierende Landesparteichef Sebastian Hartmann hatte bereits gesagt, er stehe für eine erneute Kandidatur bereit.

Der Vorsitzende der NRW-Landesgruppe der SPD im Bundestag, Achim Post, lobte Hartmann für dessen Arbeit als Bundestagsabgeordneter in Berlin. Er arbeite mit Hartmann «eng und vertrauensvoll» zusammen, sagte Post der Deutschen Presse-Agentur. «Gerade deshalb ist es uns gelungen, für NRW besonders wichtige Schwerpunkte in Berlin durchzusetzen.» Das gelte für die Unterstützung der Kommunen, die Strukturhilfen beim Kohleausstieg, die Grundrente und das Kurzarbeitergeld. «Für diese Stärke brauchen wir eine geschlossene Landespartei», sagte Post.

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