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Kölns OB Reker: «Wäre auch gerne im Stadion gewesen»

21.09.2020 - Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat nach dem kurzfristigen Zuschauer-Verbot für das Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Köln und 1899 Hoffenheim (2:3) am Samstag um Verständnis geworben. «Ich verstehe den Unmut, auch ich wäre am Samstag gerne im Stadion gewesen», sagte die parteilose Reker dem «Kölner Stadt-Anzeiger». «Wenn wir uns aber alle gemeinsam auf Regeln verständigen, dann müssen wir uns auch daran halten. Entscheidungen, die auf aktuellen Zahlen beruhen sollen, können eben auch nur aktuell getroffen werden.»

  • Henriette Reker, Oberbürgermeisterin von Köln, gibt ein Pressestatement. Foto: Marius Becker/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Henriette Reker, Oberbürgermeisterin von Köln, gibt ein Pressestatement. Foto: Marius Becker/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Spiel hätte vor 9200 Zuschauern stattfinden sollen. Am Freitagabend zog die Stadt wegen der gestiegenen Zahl von Corona-Infektionen kurzfristig ihre Erlaubnis zurück. Die Kölner hatten die Zuschauer bereits ausgelost und informiert, Essen für den Business-Bereich bestellt und Ordner engagiert. Rund 700 000 Euro an Ausgaben oder Einnahme-Verlust sollen demnach laut «Kölner Stadt-Anzeiger» entstanden sein. FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle hatte daraufhin moniert, dass man Planungssicherheit brauche.

Nach Angaben der Stadt, in der am kommenden Sonntag eine Oberbürgermeister-Stichwahl zwischen Reker und SPD-Herausforderer Andreas Kossiski stattfindet, soll die Inzidenzzahl am Freitag «final bei 36,75» gelegen haben. Dieser Wert ist offenbar durch Nachmeldungen gestiegen. Ab einem Wert von 35 dürfen laut des Hygienekonzepts der Deutschen Fußball Liga keine Zuschauer ins Stadion.

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