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Krawalle bei Kurden-Demos: Zehn Verdächtige und Razzia

06.11.2019 - Herne (dpa/lnw) - Nach Ausschreitungen in Herne bei Kurden-Demos gegen den türkischen Einmarsch in Nordsyrien haben Ermittler am Mittwoch zehn Wohnungen durchsucht. Die Beamten rückten in den frühen Morgenstunden an, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Bochum mitteilten. In den Wohnungen von zehn Verdächtigen - neun in Herne und eine in Gelsenkirchen - seien zahlreiche Beweismittel sichergestellt worden. Die Ermittler hatten vor allem Mobiltelefone und andere Speichermedien im Visier - auch, um möglichen Absprachen der Beteiligten vor den Krawallen auf die Spur zu kommen.

  • Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mitte Oktober war es bei einer Demo in Herne zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Ein türkisches Café und der Kiosk eines türkischen Inhabers wurden beschädigt, es gab mehrere Verletzte. Eine Woche später kam es erneut zu Ausschreitungen - erneut war das türkische Café Tatort. Messer, Schlagstöcke und Ketten waren von den Tätern eingesetzt worden sowie Latten, die mit Schrauben und Nägeln versehen waren.

Der Staatsschutz in Bochum ermittelt unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs und hatte die zehn Tatverdächtigen identifiziert.

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