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Kriminologe sieht Großrazzia gegen Clankriminalität kritisch

14.01.2019 - Essen (dpa/lnw) - Der Kriminologe Thomas Feltes hat die Großrazzia gegen Clankriminalität im Ruhrgebiet kritisiert. «Generell sind solche Großrazzien eher eine öffentlichkeitswirksame Maßnahme als eine angemessene kriminalpolizeiliche Maßnahme», sagte der Professor der Ruhr-Universität Bochum am Montag. Er sei skeptisch, welche der Verhaftungen tatsächlich zu Anklagen führen würden. «Sinnvoller wäre es, intensiver im Vorfeld zu ermitteln und dann, wenn man genügend Beweismittel in der Hand hat, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen», sagte Feltes.

  • Herbert Reul (CDU, r), Innenminister von Nordrhein-Westfalen, verfolgt eine Razzia. Foto: Bernd Thissen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Herbert Reul (CDU, r), Innenminister von Nordrhein-Westfalen, verfolgt eine Razzia. Foto: Bernd Thissen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Etwa 1300 Polizisten waren am Samstagabend zeitgleich im Einsatz. Insgesamt wurden laut NRW-Innenministerium mehr als 1500 Menschen und über 100 Shisha-Bars, Wettbüros, Spielhallen und Diskotheken kontrolliert. 14 Menschen wurden festgenommen und mehr als 100 Strafanzeigen erstattet.

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