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Landtag debattiert über Ruhrkonferenz

19.09.2019 - Die von der schwarz-gelben Landesregierung ins Leben gerufene Ruhrkonferenz geht auf die Zielgerade. Nur hat das Forum ein Problem: Die Konferenz wird in der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen. Das könnte ein Besuch des Bundespräsidenten Ende September ändern.

  • Die Sonne geht über dem Förderturm der Zeche Holland und einem Flutlichtmast des Lohrheidestadion auf. Foto: Bernd Thissen/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Sonne geht über dem Förderturm der Zeche Holland und einem Flutlichtmast des Lohrheidestadion auf. Foto: Bernd Thissen/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der nordrhein-westfälische Landtag debattiert heute in einer Aktuellen Stunde (10.00 Uhr) auf Antrag der SPD über die Ruhrkonferenz. Für die Opposition ist das Forum «kein großer Wurf». Pünktlich zur Debatte können die Macher der Ruhrkonferenz ein Ass aus dem Ärmel ziehen: Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für den 30. September seinen Besuch zugesagt.

Steinmeier will sich demnach in Dortmund über die Arbeit der Ruhr-Konferenz informieren. Der Bundespräsident soll in den Zentren für Biomedizin und Technologie auf Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), den für die Ruhr-Konferenz zuständigen Minister Stephan Holthoff-Pförtner und den Beirat der Ruhrkonferenz treffen.

Holthoff-Pförtner nannte den geplanten Besuch ein «Zeichen großer Wertschätzung». Steinmeier kenne als Nordrhein-Westfale «die Herausforderungen des Strukturwandels und die Hürden auf dem Weg der Entwicklung zu einer erfolgreichen Metropolregion.»

Die Ruhrkonferenz soll neue Impulse für das Ruhrgebiet nach dem Ende des Kohlebergbaus geben. In 20 Themenforen der Ruhrkonferenz wurden bislang insgesamt 75 Projekte erarbeitet.

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