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Laschet widerspricht Söder: «Regierung arbeiten lassen»

24.01.2020 - Berlin/Düsseldorf (dpa) - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat sich gegen die von CSU-Chef Markus Söder für Sommer geforderte Kabinettsumbildung ausgesprochen. «Die Bundesregierung ist noch nicht einmal zwei Jahre im Amt. Wir sollten diese Regierung einfach mal arbeiten lassen», sagte der CDU-Bundesvize dem «Handelsblatt» (Freitag). Laschet findet ohnehin, «dass man eine Regierungsumbildung, sollte sie denn irgendwann nötig sein, einfach macht und nicht ein halbes Jahr darüber redet».

  • Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

CSU-Chef Söder hatte zuvor mehrfach seinen festen Willen zu einer Neubesetzung von Ministerposten in Berlin zum Ausdruck gebracht. Laschet wies Söder nun in die Schranken. «Die CDU entscheidet selbst über ihre Minister. Die Union ist gut beraten, einen Schritt nach dem anderen zu gehen.» Er ergänzte: «Zuerst entscheiden wir über die Kanzlerkandidatin oder den Kanzlerkandidaten, dann wird es sicherlich auch ein Team geben, das in den Wahlkampf zieht.»

Laschet wird neben Söder und CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer immer wieder für die Kanzlerkandidatur der Union gehandelt. Söder hat bereits abgewunken. Auf die Frage, ob er für den Posten zur Verfügung stehe, sagte Laschet im «Handelsblatt»: «Mein Platz ist, wie Sie im Moment gerade sehen können, in Düsseldorf. Und über die Aufstellung zur Bundestagswahl reden wir in CDU und CSU, wenn sie ansteht.»

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