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Lügde: Frühere Pflegetochter sagt gegen Angeklagten aus

12.07.2019 - Lügde/Detmold (dpa/lnw) - Im Lügde-Missbrauchsprozess hat die frühere Pflegetochter eines der beiden Angeklagten ihre belastenden Aussagen bekräftigt. Seine heute erst achtjährige Mandantin habe vor dem Landgericht Detmold bestätigt, dass alle ihre Angaben gegenüber der Polizei bei den Ermittlungen richtig seien. Das schilderte ihr Anwalt Cornelius Pietsch nach der «kindgerecht verlaufenen» Befragung unter Ausschluss der Öffentlichkeit am Freitag. Das Mädchen - eine zentrale Zeugin im dem Strafverfahren - werde in einer Einrichtung betreut, später eine Therapie beginnen, sei aber noch nicht so weit, «über die Dinge zu sprechen».

  • Prozessakten liegen auf dem Tisch der Richters im Verhandlungssaal des Landgerichtes. Foto: Friso Gentsch/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Prozessakten liegen auf dem Tisch der Richters im Verhandlungssaal des Landgerichtes. Foto: Friso Gentsch/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Kind war erst fünf Jahre alt, als sie im Früjahr 2016 in die heruntergekommen Camping-Unterkunft von Andreas V. einzog. Ihr soll besonders schweres Leid zugefügt worden sein.

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