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MAD-Offizier muss sich wegen Geheimnisverrats verantworten

20.03.2019 - Köln (dpa) - Ein wegen Verletzung von Dienstgeheimnissen angeklagter Offizier des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) muss sich von heute an vor dem Amtsgericht in Köln verantworten. Der Oberstleutnant ist beschuldigt, in einem vom Generalbundesanwalt geführten Ermittlungsverfahren Informationen über geplante Durchsuchungen bei Soldaten der Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) weitergegeben zu haben. Der Angeklagte hatte den Vorwurf in einer Vernehmung bestritten. In dem Verfahren seien zunächst drei Termine anberaumt, teilte das Amtsgericht mit.

  • Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Durchsuchungen beim KSK waren Teil der Ermittlungen im Fall Franco A. Dem aus Offenbach stammenden Oberleutnant wird von der Bundesanwaltschaft vorgeworfen, einen Anschlag geplant und sich als Asylbewerber ausgegeben haben, um den Verdacht auf Flüchtlinge zu lenken. Aus einer rechtsextremen Gesinnung heraus soll er unter anderem einen Anschlag auf den damaligen Justizminister (heute Außenminister) Heiko Maas (SPD) geplant haben. Den Haftbefehl gegen A. hatte der Bundesgerichtshof jedoch Ende November 2017 aufgehoben - mangels dringendem Tatverdacht.

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