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Madrid statt Bonn könnte Gastgeber für Klimagipfel werden

31.10.2019 - Wer kann in vier Wochen eine riesige, zweiwöchige Konferenz mit Regierungschefs auf die Beine stellen? Madrid bietet sich als Ersatz-Gastgeber für den UN-Klimagipfel an. Die Bundesregierung zeigt sich erfreut und stellt klar: In Bonn hätte es nicht geklappt.

  • Patricia Espinosa steht neben einer Flagge der UN. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Patricia Espinosa steht neben einer Flagge der UN. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Madrid/Bonn (dpa/lnw) - Nach der Absage Chiles für die Weltklimakonferenz im Dezember hat Madrid sich als Austragungsort angeboten. Die Bundesregierung und die Klimachefin der Vereinten Nationen, Patricia Espinosa, begrüßten den Vorstoß der spanischen Regierung. Damit könne die Konferenz wie geplant vom 2. bis 13. Dezember stattfinden, teilte Espinosa am Donnerstag mit. Man hoffe, dass das zuständige Gremium diesen Vorschlag so bald wie möglich prüfe. Ein Sprecher des Bundesumweltministeriums sagte, man freue sich über das Angebot: «In Bonn wäre das so kurzfristig logistisch nicht möglich gewesen.»

Nachdem die chilenische Regierung am Donnerstag die Konferenz wegen der anhaltenden sozialen Proteste im Land überraschend abgesagt hatte, war Bonn schnell als möglicher Ersatz im Gespräch gewesen. Dort hat das UN-Klimasekretariat seinen Sitz, vor zwei Jahren war die Stadt bereits für Gastgeber Fidschi eingesprungen. Damals gab es aber einen sehr viel längeren Vorlauf. Nordrhein-Westfalen hatte sich dennoch am Mittwoch bereiterklärt einzuspringen.

Die Weltklimakonferenz gilt als einer der bedeutendsten Gipfel der Vereinten Nationen und ist mit mehreren Zehntausend Besuchern und Abgesandten mit erheblichem organisatorischen Aufwand verbunden. Es geht um die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens, mit dem die Weltgemeinschaft die Erderhitzung auf unter zwei Grad begrenzen will. Dieses Jahr soll es unter anderem darum gehen, nach welchen Regeln Staaten mit Verschmutzungsrechten handeln können.

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