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Matondo entschuldigt sich für «unreifes Verhalten»

15.07.2020 - Schalkes Fußball-Profi Rabbi Matondo hat sich für ein im Internet kursierendes Bild, das ihn im Trikot des Erzrivalen Borussia Dortmund zeigte, bei den Anhängern des FC Schalke 04 entschuldigt. Er sei «naiv» gewesen und habe das Trikot seines Freundes Jadon Sancho «für eine private Trainingsstunde angezogen», erläuterte Matondo am Mittwoch seinen Fauxpas in den sozialen Medien. An die Konsequenzen habe er nicht gedacht.

  • Matondo hat sich für ein Bild, das ihn in einem BVB-Trikot zeigte, bei den Schalke-Anhängern entschuldigt. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Matondo hat sich für ein Bild, das ihn in einem BVB-Trikot zeigte, bei den Schalke-Anhängern entschuldigt. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Ich bin sehr traurig und von mir selbst enttäuscht, dass ich alle, die sich mit Schalke verbunden fühlen, damit im Stich gelassen habe. Ich möchte Aufklärung leisten und mich bei allen im Club, vor allem aber bei unseren unglaublichen Fans entschuldigen. Ich wollte keinesfalls Kummer oder Ärger verursachen.» Für dieses «unreife Verhalten» gebe es keine Entschuldigung, schrieb Matondo.

Das Foto des 19 Jahre alten Walisers, der mit BVB-Jungstar Sancho befreundet ist, hatte im Netz einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Selbst Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider hatte das Foto kommentiert und den Youngster des Revierclubs zur Ordnung gerufen: «Ich habe Rabbi Matondo am Telefon mehr als deutlich gemacht, was ich von so einer unüberlegten Aktion halte», hatte Schneider erklärt: «Er ist zwar erst 19 Jahre alt, aber das darf ihm trotzdem nicht passieren.»

Schneider hatte zudem eine Entschuldigung Matondos gefordert, die dieser nun lieferte und Besserung gelobte: «Ich kann jedem Schalker versprechen, dass ich mich seit Tag eins zu 100% mit Schalke identifiziere [...]. Ich werde immer alles geben, wenn ich für Schalke auflaufe, um zu beweisen, wie sehr ich Schalke liebe», schrieb Matondo.

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