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NRW-SPD: Kanzlerkandidatur bis Mitte September klären

06.08.2020 - Der Vorsitzende der SPD in Nordrhein-Westfalen, Sebastian Hartmann, hat sich für eine zügige Kanzlerkandidatur von Bundesfinanzminister Olaf Scholz ausgesprochen. Eine frühe Entscheidung würde Klarheit schaffen, sagte der Chef des größten SPD-Landesverbands der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf.

  • Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) im Bundestag. Foto: Kay Nietfeld/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) im Bundestag. Foto: Kay Nietfeld/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Dies würde sicher für die Kommunalwahlen in NRW Rückenwind bedeuten und den bundesweiten Umfragen neuen Schub in die erhoffte Richtung geben», argumentierte Hartmann. Die Kommunalwahl in NRW am 13. September ist die letzte große Wahl in Deutschland in diesem Jahr. Bei der Kommunalwahl 2014 war die CDU im Kampf um die Rathäuser zwischen Rhein und Weser als Siegerin hervorgegangen.

Das Dringen auf eine «rechtzeitige Entscheidung nach den schlechten Erfahrungen bei den letzten Bundestagswahlen» sei im NRW-Landesverband Konsens, unterstrich der Vorsitzende. «Die Entscheidung der Parteivorsitzenden für Olaf Scholz, die gemeinsame Definition eines Verfahrens und der Entwurf eines Programms würde ein Signal der neuen Einheit der Sozialdemokratie setzen», betonte er. «Die Union hat nach dem vor Monaten angekündigten Rückzug der gescheiterten CDU-Vorsitzenden Kramp-Karrenbauer sowohl ein offensichtliches Führungsvakuum als auch mit dem angezählten Armin Laschet eine zunehmend schwächelnde Nachfolgekandidatur.»

Die Vorsitzende der nordrhein-westfälischen Jusos, Jessica Rosenthal, die Nachfolgerin von Kevin Kühnert als Bundeschefin der SPD-Jugendorganisation werden will, empfiehlt ein anderes Tempo. Gerade, weil die Wahl in NRW so wichtig sei, «würde ich mir wünschen, dass wir alle Fragen, die die Bundesebene betreffen, erst danach entscheiden», sagte die 27 Jahre alte Lehrerin aus Bonn dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel».

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