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Neue Missbrauchsvorwürfe im Bistum Münster

04.05.2019 - Münster (dpa/lnw) - Das Bistum Münster geht neuen Hinweisen auf sexuellen Missbrauch durch einen Priester nach. Gegen den inzwischen toten Geistlichen waren zunächst in gleichlautenden Briefen an drei Pfarreien Missbrauchsvorwürfe erhoben worden. Das Bistum hatte darauf im März mitgeteilt: «Weder zu seinen Lebzeiten gab es Hinweise noch ergeben sich solche aus seiner Personalakte auf einen sexuellen Missbrauch.» Inzwischen hätten sich zwei weitere Personen bei den Ansprechpartnern des Bistums für die Verfahren bei Fällen sexuellen Missbrauchs gemeldet, teilte die Pressestelle des Bistums am Samstag mit.

  • Eine Außenansicht des Bischöflichen Generalvikariat. Foto: Guido Kirchner/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Außenansicht des Bischöflichen Generalvikariat. Foto: Guido Kirchner/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Einer der Betroffenen habe angegeben, den Missbrauch bereits im Jahr 1993 mitgeteilt zu haben. Zu diesem Zeitpunkt lebte der beschuldigte Priester noch. Hinweise auf diese Missbrauchsmitteilung fänden sich in der Personalakte nicht. Das Bistum werde auch diesen Fall einer externen Kommission zur Aufarbeitung der gesamten Vorgänge im Bistum zur Prüfung vorlegen. Erste Gespräche zur Bildung dieser Kommission seien bereits geführt worden.

Die katholische Kirche hatte im September eine Studie zu sexuellem Missbrauch vorgestellt. Im Bistum Münster fanden sich demnach bei 138 Klerikern Hinweise auf Beschuldigungen des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger.

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