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Pinguinen droht Insolvenz: Rettungsangebot abgelehnt

27.01.2020 - Krefeld (dpa) - Die von der Insolvenz bedrohten Krefeld Pinguine aus der Deutschen Eishockey Liga haben ein Rettungsangebot des Gesellschafters Energy Consulting abgelehnt. Damit droht endgültig ein Insolvenzverfahren. In einer Mitteilung am Montag nannten die Pinguine als einzige Alternative die «schnellstmögliche» Übertragung der Anteile der Firma an einen anderen Gesellschafter. Dies hatte Energy Consulting in der vergangenen Woche jedoch noch abgelehnt.

  • Krefeld Pinguine in der Mercedes-Benz Arena. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Krefeld Pinguine in der Mercedes-Benz Arena. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In der Erklärung attackierte der finanziell angeschlagene Club einen der beiden Hauptgesellschafter erneut scharf, obwohl dieser am vergangenen Freitag einem von zwei Lösungsvorschlägen zugestimmt hatte. «Im Grunde möchte niemand mit der Energy Consulting Europe GmbH zusammenarbeiten. Insbesondere haben auch Werbepartner erklärt, ihr Engagement nicht fortzusetzen, falls Michail Ponomarev und die Energy Consulting Europe GmbH auch zukünftig noch eine Rolle bei den Krefeld Pinguinen spielen werden», schrieb Geschäftsführer Matthias Roos. Ponomarew, Präsident des Krefelder Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen, war bis zum Herbst Geschäftsführer der Energy Consulting, soll laut Roos aber nach wie vor dort das Geschehen bestimmen.

Der Anwalt der Energy Consulting war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Die Pinguine benötigen aktuell rund 400 000 Euro, um Sozialversicherungsbeiträge und andere Abgaben bezahlen zu können. Insgesamt fehlt dem Club mehr als eine Million Euro für die laufende Saison.

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