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Pinkwart glaubt an viele neue Jobs im Rheinischen Revier

02.02.2019 - Bergheim (dpa) - Die nordrhein-westfälische Landesregierung sieht gute Chancen, dass sich der Arbeitsplatzverlust durch den Ausstieg aus der Braunkohle ausgleichen lässt. «Unser Ziel ist es, dass im Rheinischen Revier in den kommenden 20 Jahren jährlich bis zu 1000 neue hochwertige Arbeitsplätze in Industrie, Handwerk und Gewerbe sowie in neuen Zukunftsbereichen entstehen», sagte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart am Samstag in Bergheim. So könnten die Verluste bei Arbeitsplätzen und Wertschöpfung mindestens kompensiert werden.

  • NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP). Foto: Christophe Gateau/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP). Foto: Christophe Gateau/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Nun müssen alle Akteure die Ärmel hochkrempeln», sagte Pinkwart laut Mitteilung. Es komme darauf an, die Kernkompetenzen der Region auf den Feldern Energieversorgung und Ressourcensicherheit auszubauen. Der Landrat des Rhein-Erft-Kreises, Michael Kreuzberg, sprach von einer «Jahrhundertchance für das Rheinische Revier».

Pinkwart traf sich in Bergheim mit Abgeordneten aus dem Europaparlament, dem Bundes- und dem Landtag sowie Kommunalpolitikern, um sie über die Empfehlungen der Kohlekommission zu unterrichten.

Nach Angaben der NRW-Landesregierung sollen von den 40 Milliarden Euro, die der Bund nach dem Konzept der Kohlekommission den betroffenen Ländern als Strukturhilfen zahlen soll, 15 Milliarden nach Nordrhein-Westfalen fließen.

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