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Proteste gegen Braunkohle: Knapp 3000 bei Blockaden im Juni

23.07.2019 - Erkelenz/Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Proteste gegen die Braunkohle im Rheinischen Revier gehen weiter. Klimaschützer rufen zum «Klimacamp Rheinland» am Tagebau Garzweiler vom 15. bis 27. August auf. Neben Workshops werde es in der Nähe von Erkelenz auch Aktionen gegen die Braunkohle geben, teilte ein Camp-Sprecher am Dienstag mit. So rufe das Aktionsbündnis «Kohle ersetzen!» zu einer Blockadeaktion (22.-25. August) mit mehreren Hundert Teilnehmern auf. Die Polizei teilte auf Anfrage mit, bisher sei für das «Klimacamp» noch keine Anmeldung eingegangen.

  • Aktivisten mit Plakaten kämpfgen für das Klima. Foto: Oliver Berg/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Aktivisten mit Plakaten kämpfgen für das Klima. Foto: Oliver Berg/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Angemeldet sei dagegen das Camp for Future (2. bis 11. August) der Jugendorganisation von Bund für Umwelt und Naturschutz NRW im Umsiedlungsort Kerpen-Manheim. Dazu würden bis zu 250 Teilnehmer erwartet.

Zuletzt hatte das Aktionsbündnis «Ende Gelände» im Juni mit Blockaden für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Dabei drangen nach Angaben der NRW-Landesregierung 1900 «Störer» in den Tagebau Garzweiler ein - 300 Personen im westlichen Bereich des Tagebaus und 1600 im nördlichen Bereich, hieß es am Dienstag in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage von fraktionslosen Abgeordneten.

An der Besetzung der Nord-Süd-Bahn am Kraftwerk Neurath seien in der Spitze über 900 Personen beteiligt gewesen, bei der Blockade der Kohletransportbahn des Tagebaus Hambach bis zu 100 Personen.

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