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Prozessauftakt: Mann soll schlafende Frau ermordet haben

28.01.2019 - Köln (dpa/lnw) - Er soll eine schlafende Frau ermordet haben. Deshalb muss sich seit Montag ein 47-Jähriger am Landgericht Köln verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, seine Nachbarin im Juni 2018 in Elsdorf (Rhein-Erft-Kreis) in ihrem Bett heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen umgebracht zu haben. Hintergrund soll gewesen sein, dass der Angeklagte ein Verhältnis mit einer Freundin des Opfers hatte. Er habe die Frau getötet, weil sie ihrer Freundin geraten haben soll, Schluss mit ihm zu machen.

  • Außenansicht des Landgerichtes Köln. Foto: Oliver Berg/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Außenansicht des Landgerichtes Köln. Foto: Oliver Berg/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Laut Staatsanwaltschaft drang der Deutsche am frühen Morgen in die Wohnung der Frau ein. Dort sei er in ihr Schlafzimmer gegangen und habe mit einem Messer auf ihren Hinterkopf-, Schulter- und Nackenbereich eingestochen. Laut Anklageschrift verblutete die Frau im Bett.

Zur Vorgeschichte führte die Anklage aus, dass der Mann im Karneval 2018 eine Frau kennen gelernt habe, die seine Geliebte wurde. Als er der Frau aber einen Heiratsantrag machte, soll sie die Beziehung beendet haben. Der Angeklagte sei überzeugt gewesen, dass die Frau auf Anraten des späteren Opfers Schluss gemacht habe.

Nach der Tat soll der 47-Jährige mit dem Handy der Toten eine Nachricht an seine Ex-Geliebte geschickt haben. Darin habe er ihr geschrieben, dass sie sich von ihrem Ehemann trennen soll. Der 47-Jährige habe damit den Eindruck erwecken wollen, die Getötete schreibe ihrer Freundin.

Während der Tat sollen die beiden 16 und 18 Jahre alten Kinder des Opfers, die in dem Prozess als Nebenkläger auftreten, in Nebenzimmern geschlafen und nichts von der Tat mitbekommen haben. Der Angeklagte schwieg zu Prozessbeginn am Montag zu den Vorwürfen.

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