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Radfahrer angefahren und abgehauen: Neustart im Mordprozess

28.02.2020 - Ein Autofahrer fährt einen Radfahrer an. Anstatt einen Notarzt zu rufen, soll er alles daran gesetzt haben, den Unfall zu vertuschen. Beim Neustart des Prozesses will er sich äußern.

  • Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Aachen (dpa/lnw) - Ein Autofahrer soll für einen verletzten Radler keine Hilfe geholt haben, um den am Ende tödlichen Unfall zu vertuschen. Beim Neustart des Prozesses muss sich der 35-Jährige heute vor dem Aachener Landgericht unter anderem wegen versuchten Mordes durch Unterlassen verantworten. Zuvor war der Prozess nach der Anklageverlesung wegen eines Formfehlers ausgesetzt worden. Der Hauptangeklagte hat angekündigt, sich zu den Vorwürfen äußern zu wollen.

Da nicht klar ist, ob Notärzte den jungen Radfahrer hätten retten können, wertet die Staatsanwaltschaft die Tat als versuchten Mord und nicht als Mord, hatte ein Gerichtssprecher zuvor mitgeteilt. Ein 42-Jähriger, der dem Unfallfahrer bei der Flucht geholfen haben soll, ist der Beihilfe zum versuchten Mord angeklagt.

Der 35-Jährige soll den Radfahrer (19) beim Kreuzen einer dunklen Straße angefahren haben. Ohne für den Verletzten Hilfe zu holen, rief er laut Anklage den Bekannten an und bat um Hilfe - denn das Unfallauto war so demoliert, dass er ohne Hilfe nicht mehr weg kam.

Der 42-Jährige schleppte den Unfallfahrer laut Anklage ab. Zuhause stellte der 35-Jährige den Unfallwagen nach früheren Angaben in die Garage, kaufte ein identisch aussehendes Auto und montierte das alte Kennzeichen daran.

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