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Rassismusverdacht: Polizist in Hamm des Dienstes enthoben

23.03.2020 - Beim Polizeipräsidium Hamm ist ein weiterer Beamter wegen des Verdachts der Volksverhetzung und rassistischer Auffassungen des Dienstes enthoben worden. Aufgrund mehrerer nun bekannt gewordener Sachverhalte, bestünden erhebliche Zweifel an der Eignung des Beamten zur Ausübung des Polizeiberufs, wie das zuständige Landesamt für Personalangelegenheiten der Polizei NRW (LAFP) am Montag mitteilte.

  • Das Schild des Polizeipräsidiums Hamm. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Schild des Polizeipräsidiums Hamm. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Wegen eines Vorfalls ermittelt laut Polizei auch die Staatsanwaltschaft. Das Disziplinarverfahren laufe ebenfalls weiter und werde mit dem Ziel der Entlassung des Polizeibeamten betrieben. «Wer rassistische, fremden- oder ausländerfeindliche Auffassungen vertritt oder sich zu eigen macht, hat in einer bürgerorientierten und konsequent der Demokratie und dem Rechtsstaat verpflichteten Polizei keinen Platz», teilte LAFP-Direktor Michael Frücht mit.

Mitte Februar war ein Verwaltungsmitarbeiter der Polizei in Hamm als mutmaßlicher Unterstützer einer rechten Terrorzelle, die Anschläge geplant haben soll, verhaftet worden. Der nun des Dienstes enthobene Mitarbeiter stehe nicht in Zusammenhang mit den bundesweit für Schlagzeilen sorgenden Vorfällen. Das Disziplinarverfahren laufe zudem wegen Vorfällen aus jüngerer Zeit, sagte ein Sprecher des LAFP.

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