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Reker und Strack-Zimmermann für OB-Wahlen nominiert

21.09.2019 - Im nächsten Jahr müssen sich in Nordrhein-Westfalen viele Chefs in den Rathäusern bei Wahlen beweisen. In einigen Kommunen laufen derzeit die Nominierungen. In Düsseldorf und Köln gibt es erste Entscheidungen.

  • Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos), spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Marius Becker/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos), spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Marius Becker/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann geht bei der Kommunalwahl 2020 ins Rennen um den Oberbürgermeister-Posten in Düsseldorf. Die Kreiswahlversammlung nominierte die 61-Jährige am Samstag in der NRW-Landeshauptstadt. Die Bundestagsabgeordnete bedankte sich per Twitter für die Zustimmung. Strack-Zimmermann war von 2013 bis 2019 stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende und hatte im April auf eine erneute Kandidatur für diesen Posten verzichtet. Seit 2017 sitzt die Düsseldorferin im Bundestag. Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) will sich zur Wiederwahl stellen.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hatte Anfang September erklärt, dass sie für eine zweite Amtszeit zur Verfügung steht. Die parteilose 62-Jährige wurde am Samstag von der CDU in Köln nominiert. Am gleichen Tag stellten auch die Grünen die Politikerin bei ihrer Kreismitgliederversammlung für die Kommunalwahl am 13. September 2020 auf. Reker bedankte sich per Twitter für 77,2 Prozent Zustimmung bei den Grünen und 97,5 Prozent bei der CDU.

«In Zeiten von zunehmender Intoleranz und von Unverständnis gegenüber den Positionen des Nächsten ist es ein ermutigendes Zeichen, dass sich mit CDU und Grünen ein großer und vielfältiger Teil der politischen Landschaft erneut hinter meiner Kandidatur als Oberbürgermeisterin versammelt hat», sagte Reker laut Mitteilung nach den Nominierungen. Sie sei nicht die Summe der politischen Forderungen ihrer Unterstützer, sondern stehe als unabhängige Kandidatin für einen transparenten Politikstil, bei «dem das bessere Argument zählt, nicht das am lautesten vorgetragene», sagte Reker weiter.

Bei der OB-Wahl 2015, die Reker mit 52,66 Prozent gewann, war sie auch die Kandidatin der FDP gewesen - dieses Mal wollen die Liberalen sie nicht mehr unterstützen. Einen SPD-Gegenkandidaten gibt es bislang noch nicht.

Einen Tag vor den Wahlen 2015 war Reker bei einem Messerattentat lebensgefährlich verletzt worden. Das Oberlandesgericht Düsseldorf verurteilte den rechtsextremistischen Täter später wegen Mordes zu 14 Jahren Haft. Nach Überzeugung des Gerichts wollte er mit der Tat ein Signal setzen gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung.

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