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Rentner erstochen: 40-Jährigem droht Höchststrafe

21.02.2019 - Einem vorbestraften Gewalttäter aus Dortmund droht vor dem Schwurgericht die Höchststrafe. Der Angeklagte soll im Juni 2018 seinen Nachbarn erstochen haben.

  • Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dortmund (dpa/lnw) - Weil er seinen Nachbarn erstochen hat, droht einem 40-jährigen Mann aus Dortmund die Höchststrafe. Die Staatsanwaltschaft hat am Donnerstag im Prozess vor dem Dortmunder Schwurgericht lebenslange Haft wegen Mordes und die anschließende Unterbringung des Angeklagten in der Sicherungsverwahrung beantragt. Darüber hinaus sollen die Richter die besondere Schwere der Schuld feststellen. Auch damit wäre eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren rechtlich zwar möglich, in der Praxis aber so gut wie ausgeschlossen. Der Angeklagte räumt ein, im Juni 2018 seinen Nachbarn erstochen zu haben. Er will jedoch in Notwehr gehandelt haben.

Staatsanwalt Henner Kruse ist davon überzeugt, dass der vorbestrafte Gewalttäter zum Mörder wurde, um das Auto des Rentners an sich zu bringen. Tatsächlich wurde der 40-Jährige einige Stunden nach der Bluttat im Auto des 63-Jährigen festgenommen. Der Rentner war zu diesem Zeitpunkt bereits tot. Ärzte hatte zwar noch eine Notoperation begonnen, allerdings ohne Erfolg.

In dem Prozess geht es außerdem um eine weitere Gewalttat. Bereits im März 2018 soll der Angeklagte seine in der Badewanne sitzende Freundin mit einem Stuhlbein aus Metall verprügelt haben. Das Opfer erlitt mehrere Knochenbrüche im Gesicht, Prellungen und Platzwunden. Das Urteil soll am 27. Februar verkündet werden.

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