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Rund 8,7 Millionen Euro Dürrehilfe an NRW-Bauern ausgezahlt

15.02.2020 - Berlin/Düsseldorf (dpa/lnw) - Nach der extremen Dürre von 2018 sind bundesweit knapp 292 Millionen Euro an staatlichen Nothilfen ausgezahlt worden - NRW-Bauern haben davon gut 8,7 Millionen Euro erhalten. Im bevölkerungsreichsten Bundesland wurden damit 458 landwirtschaftliche Betriebe unterstützt, wie das Bundesagrarministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

  • Julia Klöckner (CDU), Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, spricht zu Journalisten. Foto: Gregor Fischer/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Julia Klöckner (CDU), Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, spricht zu Journalisten. Foto: Gregor Fischer/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die größte Einzelsumme aus dem gemeinsamen Bund-Länder-Programm ging bis zum Abschluss der Auszahlungen Ende 2019 nach Brandenburg mit 72 Millionen Euro. Noch laufende Klagen oder Widerspruchsverfahren sind in den Zahlen nicht berücksichtigt.

Bundesministerin Julia Klöckner (CDU) hatte die damaligen Ernteschäden im August 2018 als Ereignis «nationalen Ausmaßes» eingestuft - und erstmals seit 2003 wieder Bundeshilfen wegen einer Dürre zugesagt. Der Bund und 14 Länder stellten dann jeweils bis zu 170 Millionen Euro bereit. Schwelle für eine Unterstützung war, dass Betriebe in ihrer Existenz gefährdet sind. Gerechnet worden war mit bis zu 10 000 betroffenen Höfen. Kein Interesse an Hilfsprogrammen hatten Rheinland-Pfalz und das Saarland angemeldet.

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