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Schalke-Trainer Wagner: Karten werden «neu gemischt»

06.07.2020 - Schalkes Trainer David Wagner hat nach der Frust-Saison Veränderungen im Team angekündigt und will trotz der verkündeten Sparmaßnahmen nach kreativen Lösungen für den Neustart suchen. «Fakt ist: Die Karten werden in der Vorbereitung neu gemischt. In allen Mannschaftsteilen sind Veränderungen möglich, da sollten wir in dieser frühen Phase nichts ausschließen», sagte der Coach des Fußball-Bundesligisten dem «Kicker» (Montag).

  • Schalkes Trainer David Wagner spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Schalkes Trainer David Wagner spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Verantwortlichen des Revierclubs hatten am Tag nach dem Rücktritt von Aufsichtsratschef Clemens Tönnies «massive Einsparungen» angekündigt. Davon will sich Wagner beim Neuaufbau der Mannschaft und notwendigen Transfers aber nicht bremsen lassen. «Es handelt sich keineswegs um ein Bekenntnis zum Mittelmaß», versicherte der 48-Jährige. «Vielmehr ist es eine Rückkehr zur wirtschaftlichen Vernunft und Nachhaltigkeit», sagte Wagner.

Dennoch «schränkt uns die finanzielle Situation auf dem Transfermarkt ein», meinte der Trainer. «Wir suchen jetzt nach kreativen Lösungen und wollen dazu weiter auf Talente aus unserer Knappenschmiede setzen.» Die Sparmaßnahmen hätten zwar «auch Einfluss auf unsere kurz- und mittelfristigen sportlichen Ziele. Nichtsdestotrotz werden wir natürlich alles daransetzen, wieder den Fußball auf den Rasen zu bringen, für den wir von Beginn der Hinrunde bis Mitte Februar gestanden haben.»

Er sei «selbst mein größter Kritiker und weiß um die Fehler, die ich als Cheftrainer zu verantworten habe. Wir als Trainer-Team haben die vergangenen Monate aufgearbeitet und unsere Schlüsse gezogen», sagte Wagner. «Wir wissen jetzt, welche Maßnahmen wir ergreifen müssen, um wieder erfolgreich Fußball zu spielen.»

Schalke hatte die Corona-Saison nach einer katastrophalen Rückrunde nur auf dem zwölften Tabellenplatz beendet. Die Verantwortlichen hatten deutliche Budgetkürzungen auch im Profi-Bereich angekündigt.

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