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Strukturwandel: Neue Bahnanbindungen im Rheinischen Revier

17.07.2019 - Nach dem Ausstieg aus der Braunkohle soll das Rheinische Revier Modellstandort für Zukunftsenergien werden. Der umfassende Strukturwandel muss schon jetzt vorbereitet werden. Dabei spielt die Bahn eine zentrale Rolle.

  • Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Düsseldorf (dpa/lnw) - Das Rheinische Braunkohlerevier soll besser an die Ballungszentren rund um Köln, Düsseldorf, Mönchengladbach und Aachen angeschlossen werden. Zu diesem Zweck wollen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Bahn-Vorstand Ronald Pofalla heute in Düsseldorf eine Vereinbarung unterzeichnen. Fünf zentrale Bahnprojekte sollen mit den avisierten Strukturstärkungsmitteln für die vom Ausstieg aus der Braunkohle betroffenen Regionen beschleunigt ausgebaut werden.

Die Kohlekommission mit Spitzenvertretern aus Bund und Ländern hatte Ende Januar einen vorgezogenen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis spätestens 2038 beschlossen. Die betroffenen Regionen sollen unterstützt werden. Die Kommission hatte dafür Empfehlungen abgegeben, die noch in einem Strukturstärkungsgesetz fixiert werden müssten. Nach NRW sollen fast 15 Milliarden Euro fließen. Das Rheinische Revier soll sich als Modellstandort für künftige Energiesysteme positionieren.

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