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Studie: Schlechte Zukunftsaussichten für viele NRW-Städte

07.11.2019 - Frankfurt/Main/Köln (dpa/lnw) - Die Zukunftsaussichten für viele NRW-Großstädte sind nach einer aktuellen Studie düster. In einer am Donnerstag vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWI) und der Privatbank Berenberg vorgestellten Untersuchung zur Zukunftsfähigkeit der 30 größten deutschen Städte belegten Bielefeld, Duisburg, Bochum und Schlusslicht Gelsenkirchen die hintersten vier Plätze. Lediglich Köln (Platz 5) und Düsseldorf (10) gelangt der Sprung unter die Top Ten der zukunftsfähigsten Metropolen.

  • Schwebebahnen fähren durch den Stadtteil Vohwinkel in Wuppertal. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Schwebebahnen fähren durch den Stadtteil Vohwinkel in Wuppertal. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Für die Rangliste wurden von den Wissenschaftlern Faktoren wie Bildung, Innovation, Internationalität und Erreichbarkeit sowie die Entwicklung von Produktivität und Bevölkerung analysiert. Den ersten Platz sicherte sich dabei erstmals Berlin, vor Leipzig und München. «Berlin hat sich zu einer der dynamischsten Städte Deutschlands entwickelt», stellte Berenberg-Chef Hans-Walter Peters fest.

Hervorragende Zukunftsaussichten bescheinigte die Studie auch Köln, da die Stadt in allen Bereichen ausgeglichene Bedingungen für Unternehmen und Menschen anbiete. Düsseldorf offenbare zwar einzelne Schwächen, könne aber dennoch ebenfalls sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Zu den größten Aufsteigern im Ranking gehörte Wuppertal. Unter anderem dank einer sehr positiven Produktivitäts- und Erwerbstätigenentwicklung und einer hohen Geburtenziffer gelang der Stadt der Sprung vom letzten Drittel des Rankings ins Mittelfeld. Dort finden sich auch Bonn, Münster und Aachen.

Essen, Mönchengladbach und Dortmund erreichten dagegen wie Bielefeld, Duisburg, Bochum und Gelsenkirchen nur Plätze im unteren Drittel des Rankings. Kleiner Trost für sie: Im Vergleich zur gleichen Studie aus dem Jahre 2017 haben sich die Abstände zwischen der Spitze des Feldes und dem Schlusslicht immerhin leicht verringert.

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