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Tausende protestieren an Tagebau fürs Klima und gegen Kohle

22.06.2019 - Erkelenz (dpa/lnw) - Am Tagebau Garzweiler haben am Samstag weitere Proteste gegen die Kohle und für mehr Klimaschutz mit Tausenden Teilnehmern begonnen. Einem Protestmarsch der Bewegung «Fridays For Future» schlossen sich nicht nur Schüler, sondern auch Familien und ältere Menschen an. Sie machten sich am Tagebau entlang auf den Weg in das Dorf Keyenberg - eines der letzten Dörfer im Rheinischen Revier, die für einen Tagebau abgebaggert werden sollen. «Alle sind gegen Kohle, außer Peter, der gräbt noch einen Meter» hieß es auf dem Plakat eines Teilnehmers, das Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zeigte.

  • «Alle sind gegen Kohle, außer Peter, der gräbt noch 'nen Meter» steht auf einem Protestplakat. Foto: Federico Gambarini © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    «Alle sind gegen Kohle, außer Peter, der gräbt noch 'nen Meter» steht auf einem Protestplakat. Foto: Federico Gambarini © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zehntausende hatten am Vortag in Aachen beim Internationalen Streiktag der Schüler-Protest-Bewegung mehr Klimaschutz gefordert. Ein Teil von ihnen hatte in Aachen übernachtet, um dann auch am Tagebau dabei zu sein.

Eine Gruppe mit rund 1600 Aktivisten von «Ende Gelände» hat sich von Keyenberg aus auf den Weg Richtung Jackerath gemacht. Flankiert wurde der Zug, der in Sichtweite des Tagebaus Garzweiler auf einer Straße lief, von einem starken Polizeiaufgebot. Polizeireiter waren vor Ort, ein Hubschrauber kreiste ständig. Die angemeldete Demonstration solle zum Sportplatz Jackerath führen, sagte eine Polizeisprecherin. Dann müsse man sehen, was die Demonstranten dort wollten. Jackerath liegt im Süden des Tagebaus Garzweiler.

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