Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Unbesetzter Direktorenposten: Straßen.NRW Thema im Landtag

20.03.2019 - Nordrhein-Westfalen gibt seine Autobahnen in die Zuständigkeit des Bundes ab. Für den Landesbetrieb Straßen.NRW bedeutet das einen Verlust von vielen Mitarbeitern. Trotzdem wird ein zweiter Chef installiert.

  • Blick durch den Monitor einer Fernsehkamera ins Plenum des Landtages. Foto: Federico Gambarini/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blick durch den Monitor einer Fernsehkamera ins Plenum des Landtages. Foto: Federico Gambarini/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Pläne der Landesregierung, die Führung des landeseigenen Betriebs Straßen.NRW trotz anstehender Belegschaftskürzung zu verstärken, beschäftigen heute den Landtag. In einer Aktuellen Stunde (10.00 Uhr) auf Antrag der SPD-Opposition wird über die Personalpläne debattiert.

Schwarz-Gelb hatte vor einem Jahr per Kabinettsbeschluss einen zweiten Direktorenposten im Landesbetrieb geschaffen. Die Stelle ist bislang aber noch nicht besetzt. Aufgabe des Co-Geschäftsführers wird nach Angaben aus dem Verkehrsministerium vor allem das «strategischen Personalwesen, das heißt die Mitarbeitergewinnung und -bindung sein. Denn der Markt für dringend benötigte Fachkräfte sei durch die private Bauwirtschaft und die geplante neue Autobahngesellschaft des Bundes «heiß umkämpft».

In NRW gibt es rund 2200 Kilometer Autobahnen und 4500 Kilometer Bundesstraßen. Die Autobahnen des Landes gehen vom Jahr 2021 an in die Verwaltung des Bundes über. Nach früheren Angaben von Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) wechseln etwa 2500 Mitarbeiter an die Autobahn GmbH des Bundes, rund 3100 bleiben im Landesbetrieb. Das Land müsse sich anstrengen, ein «attraktiver Arbeitgeber» zu bleiben, hatte er gesagt.

Bis zum Jahr 2014 hatte Straßen.NRW sogar drei Geschäftsführer, seit 2015 gibt es nur noch eine Direktorin. Der Landesbetrieb hatte zuletzt einen Rekordjahresumsatz von rund 1,4 Milliarden Euro gemacht. Trotz der Abgabe der Autobahnen soll der hohe Umsatz gehalten werden.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren