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Weniger Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger in NRW

10.04.2019 - Düsseldorf (dpa/lnw) - Hartz-IV-Empfängern in Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Jahr seltener die Leistungen gekürzt worden. Die Zahl der Sanktionen sank 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 11 652 auf 211 179, wie die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte. In rund 80 Prozent der Fälle wurden die Sanktionen demnach wegen nicht eingehaltener Termine im Jobcenter ohne wichtigen Grund erhoben. Die Hartz-IV-Regelleistungen werden dann um zehn Prozent gekürzt.

  • Ein Gebäude der Agentur für Arbeit. Foto: Patrick Pleul/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Gebäude der Agentur für Arbeit. Foto: Patrick Pleul/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Sanktionsquote - das Verhältnis von verhängten Sanktionen zu allen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten - lag unverändert bei 2,7 Prozent und damit leicht unter dem Bundesdurchschnitt von 3,2 Prozent.

Bei jungen Menschen unter 25 Jahren lag die Sanktionsquote in NRW bei 3,6 Prozent. Bei Versäumnissen, die über das Verpassen eines Termins hinausgehen, können dieser Gruppe die Regelleistungen komplett gestrichen werden. Für Personen ab 25 Jahren liegen diese Kürzungen bei einem ersten Verstoß dieser Art bei 30 Prozent. Die Bundesagentur für Arbeit setzt sich den Angaben zufolge für eine gesetzliche Änderung und ein Ende der Ungleichbehandlung von Jugendlichen ein.

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