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Wuppertaler Unternehmerpaar umgebracht: BGH urteilt

09.01.2020 - Das Wuppertaler Unternehmerpaar Springmann war 2017 in seiner Villa umgebracht worden. Nun will der Bundesgerichtshof entscheiden, ob das Mord-Urteil gegen den Enkel Bestand hat.

  • Das Wohnhaus des Unternehmerpaares Springmann. Foto: Holger Battefeld/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Wohnhaus des Unternehmerpaares Springmann. Foto: Holger Battefeld/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Karlsruhe (dpa) - Nach dem Doppelmord an dem Wuppertaler Unternehmerpaar Springmann entscheidet sich heute, ob der Prozess neu aufgerollt wird. Die obersten Strafrichter des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe verkünden ihre Entscheidung über die Revision der Staatsanwaltschaft.

Das Landgericht Wuppertal hatte den Enkel der Opfer zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Richter waren überzeugt, dass der junge Mann anstatt zu studieren die großzügigen Zuwendungen seiner betuchten Großeltern verprasst hatte. Zu der Tat sei es gekommen, weil sein Großvater ihm auf die Schliche gekommen sei. Die angesehenen Kunstmäzene Enno (91) und Christa (88) Springmann waren im März 2017 niedergeschlagen und erdrosselt in ihrer Villa gefunden worden.

Am BGH geht es in erster Linie um einen Geschäftspartner des Enkels. Er war freigesprochen worden, obwohl es am Tatort Spuren von ihm gab. Auch der Enkel hat Revision eingelegt. (Az. 3 StR 288/19)

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