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Zwei Geldautomaten in einer Nacht gesprengt

23.04.2020 - Mindestens zwei Täter haben einen Geldautomaten in Herzogenrath gesprengt. Anwohner seien in der Nacht zum Donnerstag von einem lauten Knall geweckt worden und hätten den Notruf gewählt, teilte die Polizei am Morgen mit. Trotz intensiver Fahndung, unter anderem mit einem Hubschrauber, seien die Täter unerkannt geflüchtet. Zu ihrer Beute lagen bisher keine Angaben vor. Das Gebäude und zwei parkende Autos wurden beschädigt. Verletzt wurde niemand.

  • Ein zerstörter Geldautomat in Herzogenrath. Foto: Ralf Roeger/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein zerstörter Geldautomat in Herzogenrath. Foto: Ralf Roeger/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zuvor hatte die Polizei von einer Explosion in einem Elektronikmarkt berichtet. Der Geldautomat befinde sich jedoch lediglich in der Nähe, sagte ein Sprecher.

Einen weiteren Geldautomaten haben Unbekannte Täter in derselben Nacht in Erkrath (Kreis Mettmann) explodieren lassen. In ein schwarzes Auto luden sie mehrere Säcke und verschwanden damit in Richtung Autobahn, so die Polizei laut Zeugenaussagen. Auch in Erkrath fahndeten die Beamten mithilfe eines Hubschraubers nach den Tätern, bisher sei von ihnen jedoch keine Spur. Wie genau der frei stehende Bankautomat gesprengt wurde, wie viele Täter beteiligt waren und ob Beute gemacht wurde ist Gegenstand weiterer polizeilicher Ermittlungen.

Fast täglich werden derzeit Geldautomaten in NRW in die Luft gejagt. Die Zahl der Attacken hat sich in diesem Jahr im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres bislang weit mehr als verdoppelt.

Die sprunghaft gestiegene Zahl der Geldautomaten-Sprengungen in Nordrhein-Westfalen hat nach Ansicht der Polizei auch mit der Corona-Krise zu tun. Die Täter stammen oft aus den Niederlanden. Weil dort die Bankautomaten in den vergangenen Jahren gegen Diebstahl aufgerüstet wurden, waren sie vermehrt in die umliegenden Länder ausgewichen.

Die Grenzen nach Belgien und Frankreich sind jetzt allerdings geschlossen, deswegen werden die Gangster offenbar verstärkt in Nordrhein-Westfalen aktiv, berichtete ein Sprecher des Landeskriminalamts NRW.

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