Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

«Beethoven... plus!»: Internationale Musiktage in Speyer

18.09.2020 - Die Musikwelt feiert Ludwig van Beethoven - anlässlich des 250. Geburtstags. Auch Speyer reiht sich ein, die Wurzeln des Tonmeisters reichen bis ins heutige Rheinland-Pfalz: seine Mutter stammte aus Koblenz-Ehrenbreitstein.

  • Blick auf den Dom von Speyer. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blick auf den Dom von Speyer. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Im Zeichen von Musikgenie Ludwig van Beethoven stehen von diesem Samstag (19.9.) an die Internationalen Musiktage am Dom zu Speyer. «Beethovens Musik war so wegweisend in die Romantik und in die Moderne, dass kein Komponist seither an ihm vorbeikam», sagte Domkapellmeister Markus Melchiori, der das bis zum 3. Oktober laufende Festival unter dem Motto «Beethoven... plus!» künstlerisch leitet. Kulturhistorisch sei Beethovens Werk von enormem Wert. In diesem Jahr wird weltweit der 250. Geburtstag des 1770 in Bonn geborenen und 1827 in Wien gestorbenen Komponisten gefeiert.

Für die Internationalen Musiktage hat sich Melchiori auf die Suche nach Vorbildern und Inspirationsquellen für Beethoven gemacht. Da findet sich etwa Johann Sebastian Bach, dessen «Wohltemperiertes Clavier» für Beethoven als Lehrwerk eine große Rolle spielte - daher erklingen beim Eröffnungskonzert die Kantaten «Wir danken dir, Gott, wir danken dir» und «Was Gott tut, das ist wohlgetan».

Den Abschluss bildet die erste große Messvertonung Joseph Haydns, der stolz darauf war, Beethovens Lehrer gewesen zu sein. Die «Missa Cellensis» mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz erklingt in der Gedächtniskirche. Um möglichst viele Menschen einlassen zu können, findet dieses Konzert gleich zweimal statt.

«Coronabedingt haben wir unser Gesamtprogramm völlig umgestrickt», sagte Melchiori. «Einige große Beethoven-Werke können wir nicht wie geplant aufführen. Wir haben aber aus der Not eine Tugend gemacht und überlegt, welche Musik Beethoven geprägt hat, wo seine Wurzeln liegen, wer seine Lehrer waren, woraus er seine Inspiration genommen hat.» Insgesamt sei es wie vieles momentan zwiespältig. «Zum einen fordern die Einschränkungen allen sehr viel ab - Ausführenden wie Zuhörern.» Zum anderen sei die Freude groß. «Eine Haydn-Messe, eine Beethoven-Symphonie oder vieles andere wieder live mit Publikum aufführen zu dürfen, ist ein Geschenk», sagte der Domkapellmeister.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren