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FC Augsburg entledigt sich der größten Abstiegssorgen

01.03.2021 - Der FC Augsburg bejubelt den ersehnten Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Ausruhen können sich die Schwaben auf dem 1:0 beim FSV Mainz aber nicht. Der nächste Big Point soll am Samstag folgen.

  • Augsburgs Andre Hahn (l) bejubelt sein Tor mit Florian Niederlechner. Foto: Torsten Silz/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Augsburgs Andre Hahn (l) bejubelt sein Tor mit Florian Niederlechner. Foto: Torsten Silz/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dem großen Befreiungsschlag im Abstiegskampf will der FC Augsburg den nächsten Schritt folgen lassen. «Es gibt uns sicher Vertrauen und Sicherheit, dass wir wieder gepunktet haben nach der langen Durststrecke ohne Punkte», sagte Trainer Heiko Herrlich nach dem wichtigen wie glücklichen 1:0 beim FSV Mainz 05 sowie dem Remis eine Woche zuvor. «Trotzdem dürfen wir nicht nachlassen. Ich erwarte die gleiche Mentalität wie gegen Leverkusen und gegen Mainz auch nächste Woche nochmal.» Nach dem 1:1 gegen Bayer und dem Sieg in Mainz streben die Schwaben nun einen Erfolg bei Hertha BSC am Samstag an.

Zu verdanken hatten die Augsburger den wichtigen Sieg Stürmer Florian Niederlechner. Der Angreifer hatte blitzschnell reagiert, als der Mainzer Torwart Robin Zentner fatal patzte und ihm aus wenigen Metern den Ball zuspielte. Geistesgegenwärtig passte Niederlechner sofort zu André Hahn (25. Minute) weiter, der den Ball nur ins leere Gehäuse einzuschieben brauchte. «Es ging heute nicht darum, schön zu spielen. Wir wollten einfach die drei Punkte mitnehmen», sagte Hahn.

Wie schon beim 1:1 gegen Leverkusen, als nur ein Ausgleich in letzter Sekunde den Sieg verhinderte, profitierten die Augsburger von einem Torwart-Fauxpas. «Dass es zweimal so geklappt hat, ich glaube, dass wird in der Zukunft nicht mehr so oft vorkommen», sagte Herrlich. Hertha-Schlussmann Rune Jarstein ist jedenfalls nach den Missgeschicken von Zentner und dem Leverkusener Niklas Lomb gewarnt vor den aggressiv anlaufenden Augsburgern.

Niederlechner, vor einer Woche Torschütze und jetzt Vorbereiter, freute sich auf ein schönes Bier auf der Rückfahrt im Mannschaftsbus. «Alkoholfrei?», fragte ein Fernsehreporter. «Auf keinen Fall», antwortete der 30-Jährige nach dem Sonntagsspiel resolut. «Wir sind wahnsinnig froh über die drei Punkte und haben uns den Sieg verdient.»

Mit 26 Punkten haben die Augsburger nunmehr 8 Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz, auf einen direkten Abstiegsplatz sind es 9. Bei einem Sieg am Samstag gegen die Berliner Hertha würde der FCA diese um elf Punkte distanzieren, was weitere Ruhe im Abstiegskampf bringen würde. «Hertha ist eine Mannschaft, die auch da unten raus möchte», sagte Herrlich.

Ein Familientreffen auf dem Rasen des Olympiastadions wird es am Samstag nicht geben. Da Hertha-Neuzugang Sami Khedira verletzt ausfällt, kann er sich mit dem für Augsburg spielenden Bruder Rani Khedira nur abseits des Wettkampfs austauschen. Daran dachte der Augsburger gleich nach dem Schlusspfiff in Mainz aber noch lange nicht. Der 27-Jährige verspürte nach dem wegweisenden Erfolg bei den Rheinhessen einfach nur «pure Freude».

Für die Mainzer hat dagegen mit der Niederlage nach drei unbesiegten Spielen die furiose Aufholjagd einen Dämpfer bekommen. Beim FC Schalke 04 kommt es nun am Freitag zum «Abstiegskracher», wie es FSV-Sportdirektor und Ex-Augsburg-Trainer Martin Schmidt nannte. «Den Strich machen wir am Saisonende drunter und nicht nach 23 Spielen», sagte der Schweizer kämpferisch.

Was die 05er bei den abgestürzten Königsblauen nach der Freistellung von Trainer Christian Gross und Sportvorstand Jochen Schneider zu erwarten haben, kann und will sich 05-Trainer Bo Svensson nicht vorstellen: «Das weiß ich nicht. Wir konzentrieren uns auf uns.»

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