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Änderungen für Bus- und Bahnreisende durch Fahrplanwechsel

13.12.2019 - Der anstehende Fahrplanwechsel bringt allerlei Neuerungen im Zug- und Busverkehr in Rheinland-Pfalz. Dazu gehören unter anderem neue Fahrzeiten und Linien. Aber Ausfälle sind jetzt schon in Sicht.

  • Gleise der Bahn. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Gleise der Bahn. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mainz (dpa/lrs) - Ab Sonntag (15. Dezember) läuft der Verkehr auf den Schienen und teils im Stadtverkehr anders als bisher. Worauf müssen sich Reisende mit dem Fahrplanwechsel einstellen? Ein Überblick:

GEÄNDERTE FAHRZEITEN kommen auf Reisende im Bereich des Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbundes (RNN) zu. Der Grund dafür ist die neue Haltestelle Gateway Garden in Frankfurt. Dadurch verlängert sich die Fahrzeit der Linie S8 zwischen Mainz und Frankfurt und das wirkt sich wiederum auf die Fahrpläne mehrerer Regionalbahn- und Regionalexpress-Linien aus.

Beispielsweise fährt die Linie RE3 zwischen Frankfurt und Saarbrücken künftig früher ab. Damit soll laut RNN sichergestellt werden, dass Fahrgäste ihre Anschlusszüge im Nahetal sicherer erreichen. «Ein kleiner Trost» sei das, erklärte der Fahrgastverband Pro Bahn Rheinland-Pfalz/Saarland. Insgesamt seien die Fahrplanänderungen wegen der neuen Haltestelle eine künstlich geschaffene Verschlechterung. Sie bedeute für Reisende zum Teil eine deutlich längere Gesamtfahrzeit.

Außerdem gibt es Frühaufsteher bald eine neue Reisemöglichkeit. Mit der Regionalbahn 33 stehe künftig schon in den frühen Morgenstunden eine Direktverbindung vom Nahetal nach Frankfurt zur Verfügung, teilte das Zugunternehmen vlexx mit.

ZUGAUSFÄLLE wird es ab dem 15. Dezember bis voraussichtlich zum 14. Juni 2020 bei vlexx geben. Dann soll dem Unternehmen zufolge ein Ersatzfahrplan gelten. 90 Prozent der Leistungen würden aber angeboten. Der Hintergrund: Es gebe zu wenig Zugführer. Außerdem gebe es Lieferschwierigkeiten bei Fahrzeugen.

Die FAHRPREISE für Bus und Bahn steigen ab Januar in mehreren Tarifgebieten um durchschnittlich 2,5 Prozent. Eine entsprechende Erhöhung kündigten der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und der Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM). Auch rund um Trier werden die Preise angezogen. Der Übergangstarif Westpfalz/östliches Saarland wird im Schnitt um drei Prozent erhöht.

NEUE ZÜGE kommen in der Pfalz auf die Schienen. Die Bahntochter DB Regio bringt insgesamt 25 neue Züge auf die Strecke von Kaiserslautern über Homburg und Saarbrücken nach Trier. Die Fahrzeuge vom Typ «Coradia Continental» sind mit Steckdosen, W-Lan und Videokameras ausgestattet und sind leiser, barrierefrei und fahren elektrisch.

BUSREISENDE müssen sich in mehreren Regionen und Städten ebenfalls auf Neuerungen einstellen. Das gilt beispielsweise für Rheinhessen. In den Städten Mainz, Bingen und Ingelheim und im Mainzer Umland gibt es Änderungen, die neue Linien sowie eine geänderte Taktung umfassen. In der Südeifel zwischen Trier, Bitburg, Neuerburg und Echternacherbrück ändert sich laut dem Verkehrsverbund Region Trier (VRT) das Busnetz grundlegend.

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