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Arbeitslosigkeit gesunken: Corona-Krise nicht berücksichtigt

31.03.2020 - Schon vor der Corona-Krise ging die Zahl der offenen Stellen auf dem Saar-Arbeitsmarkt nach unten. Das zeigt die März-Statistik der Arbeitsagentur. Die weitreichenden Folgen der Pandemie zeigt sie indes noch nicht.

  • Ein Schild mit dem Logo der «Agentur für Arbeit» hängt an einem Gebäude. Foto: Caroline Seidel/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Schild mit dem Logo der «Agentur für Arbeit» hängt an einem Gebäude. Foto: Caroline Seidel/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Vor der Corona-Krise und den damit verbundenen Einschränkungen ist die Arbeitslosigkeit im Saarland zunächst noch leicht nach unten gegangen. Allerdings flossen in die Statistik für den März nur Zahlen ein, die bis zum Stichtag 12. März erhoben wurden. Die Folgen der Corona-Krise für den Arbeitsmarkt seien darin noch nicht sichtbar, betonte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Saarbrücken am Dienstag. Es sei nicht davon auszugehen, dass sich der bis zum 12. März registrierte Rückgang der Arbeitslosigkeit fortgesetzt habe.

Der März-Statistik zufolge waren im März an der Saar 34 382 Menschen im Land ohne Job. Das waren rund 560 weniger als vier Wochen zuvor, jedoch knapp 2300 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag damit im Saarland im März dieses Jahres bei 6,4 Prozent. Im Vormonat hatte sie bei 6,5 Prozent gelegen, vor einem Jahr bei 6,0 Prozent.

Derzeit blieben Neu- und Wiedereinstellungen wegen der seit Mitte März in weiten Teilen ruhenden Wirtschaft aus, schrieb die Arbeitsagentur. Außerdem habe die Corona-Krise zu einem «sehr starken Anstieg bei Kurzarbeit-Anzeigen» geführt. Hierzu sollten am Nachmittag weitere auch regionale Daten vorgelegt werden.

Ein Stellenrückgang war den Angaben zufolge aber auch schon vor der aktuellen Krise zu beobachten. So waren zum Stichtag 12. März im Saarland rund 8700 offene Stellen gemeldet. Das waren wiederum 6,7 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die meisten Stellen gab es in der Zeitarbeit (1958), im Gesundheits- und Sozialwesen (1129) sowie im Handel (941).

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