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Arbeitslosigkeit im Saarland erneut gestiegen

01.09.2020 - Etwas mehr Arbeitslose und etwas mehr Anzeigen von Kurzarbeit - auch im August wirkt sich die Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt aus. Für junge Menschen sind noch Ausbildungsplätze zu haben.

  • Blick auf das Logo der Bundesagentur für Arbeit. Foto: Ole Spata/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blick auf das Logo der Bundesagentur für Arbeit. Foto: Ole Spata/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Corona-Krise hat im August für einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit im Saarland gesorgt. Insgesamt waren 41 800 Menschen ohne Job und damit 200 oder 0,5 Prozent mehr als im Juli, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Dienstag in Saarbrücken mitteilte. Verglichen mit dem August des Vorjahres lag die Arbeitslosigkeit um 23 Prozent höher. Die Arbeitslosenquote lag unverändert gegenüber dem Vormonat bei 7,8 Prozent. Im August 2019 hatte sie bei 6,4 Prozent gelegen.

In der Corona-Pandemie haben laut Agentur bislang 11 600 Betriebe im Land Kurzarbeit angemeldet, angegeben waren in diesen Anzeigen über 160 700 Beschäftigte. Das heißt aber nicht, dass in allen Firmen auch Kurzarbeit umgesetzt wurde. Nach den aktuellsten Hochrechnungen haben laut Regionaldirektion im April 8200 Betriebe für 85 600 Mitarbeiter Kurzarbeit umgesetzt.

In den vergangenen vier Wochen habe sich die Arbeitslosigkeit besonders bei Jüngeren und Langzeitarbeitslosen erhöht, erklärte Heidrun Schulz, Chefin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit. In diesem Jahr hätten viele junge Frauen und Männer später ihre Berufsausbildung beendet, da die Prüfungstermine verschoben worden seien. Diejenigen, die vom Ausbildungsbetrieb nicht übernommen werden konnten, meldeten sich dadurch verspätet bei der Agentur für Arbeit.

Junge Menschen auf dem Sprung ins Berufsleben haben indes trotz der Corona-Krise noch gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz, etwa 1500 gemeldete Ausbildungsstellen waren den Angaben zufolge im August noch nicht vergeben, darunter vor allem für die Berufe Verkäufer/in, Zahnmedizinische Fachangestellte/r und Koch/Köchin. Dem stünden 1000 Bewerber ohne Azubi-Platz gegenüber.

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